Jahreshauptübung 2010
Alljährlich im Herbst bildet die Jahreshauptübung der Friedrichsthaler Wehr eine allgemein von der Bevölkerung aufmerksam beobachtete Großveranstaltung. In diesem Jahr traten die Angehörigen der Wehr wieder auf dem Friedrichsthaler Marktplatz an und wie es bereits Tradition ist, stand im Anschluss an die Meldung an den Chef der Wehr –also den Bürgermeister- zunächst die Löschübung der Jugendwehr auf dem Programm.
Die jungen Feuerwehrleute absolvieren übers Jahr viele Stunden unter fachkundiger Leitung von Andreas Loragn und so präsentierte man sich nicht nur mit großem Engagement, sondern auch mit beeindruckendem Können. In dieser Runde lernt man früh, wie wichtig es ist, sich auf die gegenseitige Hilfsbereitschaft verlassen zu können. Reiner Schwarz, Regionalverbandsbrandsinspekteur stellte bei der Besprechung nachher fest: „Das habt ihr prima gemacht, bleibt dabei. Ihr seid unsere Feuerwehrfrauen und –männer von morgen.“
Dann war aber die Zeit zur eigentlichen Jahreshauptübung gekommen. Die Übungslage sah vor, dass es bei Renovierungsarbeiten im Hauptgebäude der Grundschule Friedrichsthal in der Bismarckstraße um 15 Uhr infolge des unachtsamen Umgangs mit Propangasflaschen zu einer Explosion gekommen sei. Dabei kam es zu einer Brandausdehnung über den Flur im linken Gebäudetrakt bis zu der im zweiten Obergeschoss befindlichen Dachwohnung, in der sich zur Zeit eine Bewohnerin aufhielt. Im ersten Obergeschoss wurde ein Handwerker vermisst, die rechte Seite des Hauptgebäudes war stark verraucht.
Zudem befindet sich im Kellergeschoss des rechten Gebäudetraktes eine Kinder- und Tagesbetreuungsstätte, die zum Zeitpunkt des Ereignisses mit 10 Kindern und 2 Betreuern belegt war. Auch eine Projektklasse der Grundschule mit 25 Schülern befand sich im ersten Obergeschoss des rechten Gebäudetraktes, die Gruppe war durch starke Rauchentwicklung im Klassenzimmer eingeschlossen. Die Klassenlehrerin der Projektklasse wurde vermisst.
Die Alarmierung ging bei der Friedrichsthaler Feuerwehr um 15.05 Uhr ein, um 15.10 Uhr wurde die Drehleiter der Sulzbacher Wehr, zeitgleich mit der DL der Quierschieder Feuerwehr angefordert.
Wie immer waren zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen große Teile des Friedrichsthaler Stadtrates, an den Übungsort gezogen. Im Bereich der Bismarckschule ging es dann richtig lebhaft zu – für die Schaulustigen ein Spektakel und für die Angehörigen der Wehr eine verantwortungsvoll zu absolvierende Übung mit ernstem Hintergrund.
Wie man es von der Friedrichsthaler Wehr kennt, lief die Übung mustergültig ab – bei der Übungsbesprechung im Schulungsraum der Wehr fand Regionalverbandsbrandinspekteur Schwarz lobende Worte für die gezeigten Leistungen und für die beeindruckend sorgfältige und pflichtbewusste Abwicklung der gesamten Jahreshauptübung.
Namens der Stadt Friedrichsthal – und somit im Namen aller Bürgerinnen und Bürger - stellte der Chef der Wehr, Bürgermeister Rolf Schultheis in seinem Grußwort klar, dass man Stolz und dankbar sein dürfe, dass es immer noch Frauen und Männer gebe, die engagiert und verantwortungsbewusst den Dienst bei der Feuerwehr wahrnähmen. Mit Blick auf die im Brandschutzgutachten festgestellte Erfordernis zur Anschaffung einer eigenen Drehleiter betonte Schultheis, dass –unabhängig von der finanziell schlechten Lage der Stadt Friedrichsthal- Rat und Verwaltung sich ihrer Verpflichtung bewusst seien und die nötigen Beschlüsse mit Rücksicht auf die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr und die Sicherheit der Bevölkerung gefasst würden.
Der neue Brandschutzdezernent der Landeshauptstadt Saarbrücken, Harald Schindel, war in Anbetracht des reibungslosen Zusammenwirkens der Feuerwehren mit den Hilfsverbänden sehr erfreut und betonte, dass unserer Gesellschaft in diesen Organisationen ein unverzichtbarer Dienst erwiesen würde. Die Versorgung der „verletzten Personen“ hatte das Rote Kreuz aus Friedrichsthal übernommen.
Nunmehr schlossen sich Beförderungen und Ehrungen von Feuerwehrkameraden an.
Zu Feuerwehrmännern wurden die Anwärter Pascal-Josef Baldus, Timo Schilling und Benjamin Wagner befördert.
Die Feuerwehrmänner Sven Leiser und Cory Singh wurden zu Oberfeuerwehrmännern befördert.
Die Oberlöschmeister Markus Schmidt und Andreas Lorang wurden zu Hauptlöschmeistern ernannt.
Der Hauptlöschmeister Wolfgang Molter wurde zum Brandmeister befördert.
Es folgen Ehrungen aufgrund langjähriger Zugehörigkeit zur Feuerwehr:
Bürgermeister Schultheis ehrte Martina Altmeier, Heiko Gburek, Nicki Leiendecker, Michael Mailänder, Jörg Spiegel, Thomas Vogt und Benjamin Wölflinger aufgrund ihrer 20jährigen Zugehörigkeit.
Das Feuerwehrehrenzeichen Stufe 1 aufgrund der 25jährigen aktiven Zugehörigkeit erhielten Eberhard Bickelmann, Andreas Lorang, Dirk Reppekus und Marcus Schmitt aus der Hand von Brandinspekteur Schwarz. Rüdiger Schlick erhielt das Feuerwehrehrenzeichen Stufe 2 nach 35jähriger aktiver Dienstzeit durch den Brandinspekteur und wurde zugleich in die Altersabteilung überführt.
Oskar Birkelbach, Joachim Gattes und Heino Bresselschmidt wurden für ihre 40jährige Zugehörigkeit durch Peter Bickelmann als stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes geehrt. Heinz Uebach wurde für seine 50jährige Zugehörigkeit sowie Erich Kasper und Horst Paulus für ihre 60jährige Zugehörigkeit vom Landesfeuerwehrverband, vertreten durch dessen stellvertretenden Vorsitzenden, Peter Bickelmann, ausgezeichnet.
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Abnahme der Leistungsspange
Am Samstag, 12. September 2010 herrschte bereits früh morgens an der Feuerwache Grubenstraße in Friedrichsthal heftige Betriebsamkeit. Es galt an diesem Tage in streng reglementierten Übungen die Leistungsabzeichen in Bronze und Silber abzunehmen. Diese Abnahme erfolgt auf Ebene des Regionalverbandes seit langer Zeit einzig und alleine bei der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsthal.
In der heutigen Zeit haben die Feuerwehren ein großes Einsatzspektrum abzudecken. Es reicht von der Brandbekämpfung über die technische Hilfe bis hin zu ABC-Einsätzen. Um diese Aufgaben bewältigen zu können, bedarf es einer soliden Ausbildung und einer ständigen Fortbildung. Mit den Übungen zum Erwerb des Leistungsabzeichens wird ein wichtiger Teil der Fortbildung geleistet. Durch intensives Training erlangen die Feuerwehrangehörigen die notwendige Sicherheit für den Einsatz und stärken als Nebeneffekt noch den Kameradschaftsgeist in der Gruppe. Die Steigerung der Anforderungen in den einzelnen Leistungsstufen bildet dabei die Erfordernisse des täglichen Einsatzgeschehens ab.
Je zwei Gruppen von Feuerwehrleuten aus Heusweiler, Klarenthal und Gersweiler maßen sich in den anspruchsvollen Leistungsvergleichen und erlangten im Verlauf des Samstagvormittages insgesamt je vier Bronze- und je zwei Silberne Leistungsabzeichen.
Zum Antreten in der Frühe auf dem Sportplatz unterhalb der Grillparzerstraße waren u.a. auch Regionalverbands-Brandinspekteur Reiner Schwarz Grund Bürgermeister Rolf Schultheis erschienen. Beide sprachen den angetretenen Wehrleuten Dank und Anerkennung für ihre Bereitschaft aus, sich diesem Leistungsvergleich zu stellen.
Wehrführer Hans-Jürgen Wilhelm dankte im Anschluss an die von allen teilnehmenden Gruppen erfolgreich absolvierte Leistungsabnahme anlässlich der Verleihung der Leistungsspangen im Versammlungsraum der Wehr den hiesigen Feuerwehrleuten, die sich auch in diesem Jahr wieder intensiv auf die Leistungsabnahme vorbereitet und diese auch verantwortungsbewusst und aufmerksam begleitet hatte
Wie bei der Friedrichsthaler Wehr nicht anders zu erwarten, schloss sich an den offiziellen Teil der Leistungsspangen-Abnahme ein geselliges Miteinander mit Imbiss und Umtrunk an.
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Die Hoferkopfschule bei der Feuerwehr
Spannende Unterrichtsstunde bei der Feuerwehr
Am Donnerstag, dem 17. September besuchte die Klasse 3. mit ihrer Lehrerin, Frau Hödelsberger-Fuchshumer zusammen mit einigen Eltern die Feuerwehr in Friedrichsthal.
Dort angekommen wurden die 14 Grundschüler durch Wehrführer Hans-Jürgen Wilhelm und dem Bildstocker Löschbezirksführer Frank Marx sowie dem stellvertretenden Löschbezirksführer von Friedrichsthal, Peter Bickelmann, mit den technischen Details der Feuerwehr bekannt gemacht. Die Räumlichkeiten der Feuerwache füllten sich mit fröhlichen Kinderstimmen während alles erkundet wurde. Dabei durften die Schüler in die blaue Uniform schlüpfen und sich wie richtige Feuerwehrmänner und –frauen fühlen. Sogar der 30 Meter hohe Feuerwehrturm wurde besichtigt, wobei manch einer der kleinen Besucher seine Angst überwinden musste und über sich hinaus wuchs. Anschließend wurden alle Feuerwehrfahrzeuge bestiegen und begutachtet. Beim überraschenden Probelauf von Blaulicht und Horn schlug das Herz der Kinder vor Begeisterung schneller.
Jede Menge haben die Grundschüler der Klasse 3.1 der Hoferkopfschule an diesem Vormittag bei der Feuerwehr in Friedrichsthal gesehen und gelernt.
Doch das wichtigste von allem: Sie haben an diesem Tag ganz besondere Menschen kennen gelernt, Menschen die Tag und Nacht ihr Leben riskieren, um für die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Mitmenschen zu sorgen. Menschen, mit einem großen Herz für Kinder.
C. Jung
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Wohnhausbrand in Friedrichsthal
Am 26.03.09, 09:30 Uhr wurde die Feuerwehr Friedrichsthal alarmiert, Grund hierzu war ein Wohnhausbrand in der Saarbrücker Str. 128
Bei diesem Gebäude handelt es sich um ein Doppelhaus, jeweils mit 2 Etagen und ausgebautem Dachgeschoss.Das Anwesen wird von einer Frau mit 2 Kindern (8+11 Jahre alt) bewohnt, zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich jedoch keine Personen im Haus.
Da sich die Brandstelle direkt in unmittelbarer Nähe des Feuerwehrgerätehauses Friedrichsthal befand, konnten die Wehrleute sehr schnell mit der Brandbekämpfung beginnen.
Zunächst trat sehr starker Qualm aus dem Dach, anschließend zündete das Feuer durch, der Dachstuhl brannte in voller Ausdehnung.
Dank der schnellen Brandbekämpfung blieb das Nachbargebäude von Brandschäden verschont.
Brandausbruch war das Kinderzimmer, Brandursache war nach Auskunft der Kriminalpolizeiinspektion Saarbrücken ein technischer Defekt. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor
Das stark beschädigte Dachgebälk wurde von Kräften des THW Friedrichsthal gesichert.
Durch die Brandbekämpfungsmaßnahmen kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen, Verkehrsableitungen wurden von den Beamten der Polizei Sulzbach durchgeführt.
Im Einsatz waren:
Feuerwehr Friedrichsthal 30 Wehrleute
THW Friedrichsthal 15 Helfer
Ortspolizeibehörde Friedrichsthal
Versorgungsbetriebe für Strom und Gas
Ende des Feuerwehreinsatzes war 16:30 Uhr
Das Wohnhaus ist derzeit nicht bewohnbar, die geschädigte Familie wurde bei Verwanden untergebracht. Unmittelbar nach bekannt werden des Brandereignisses zeigte sich eine sehr starke Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, die der betroffenen Familie ihre Hilfe anboten.
H. Wagner
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Wehrversammlung der Freiw.Feuerwehr Stadt Friedrichsthal am 16.03.09
Zur diesjährigen Wehrversammlung hatte der Wehrführer Hans-Jürgen Wilhelm die Angehörigen der Feuerwehr Friedrichsthal –Aktivwehr und Altersabteilung- ins Feuerwehrgerätehaus Friedrichsthal eingeladen. Um 19:00 Uhr eröffnete Wehrführer Wilhelm die Versammlung und begrüßte die zahlreich erschienen Wehrangehörigen.
Ein besonderer Gruß galt dem 1.Beigeordneten der Stadt Friedrichsthal Herrn Helmut Donnevert, der in Vertretung von Herrn Bürgermeister Rolf Schultheiß an der Versammlung teilnahm und den Vertretern der Stadtratsfraktionen CDU –Frau Rauber- und SPD -Frau Hell
Wilhelm gab nach Bekanntgabe der Tagesordnung einen detaillierten Bericht über die Tätigkeit der Wehr im Jahre 2008 -s. Anlage-
Besonders erwähnte er hierbei einen Wohnhausbrand, bei dem ein Mitbürger leider zu Tode kam. Am 20.04.2008, 22:00 Uhr, wurde ein Gebäudebrand gemeldet der sich als ein Vollbrand herausstellte. Der Hausbewohner konnte leider nur noch tot geborgen werden.
Bei diesem Einsatz wurden die Einsatzkräfte von einem Flash-Over überrascht der sehr schnell die Belastungsgrenzen der Einsatzkleidung aufzeigte. Seit Jahren sind Überjacken vorgeschrieben, die den Feuerwehrmann vor extremen Hitzebelastungen schützen sollen. Paradox ist, dass eine entsprechende Schutzhose noch nicht auf dem Markt war und erst jetzt sehr teuer erhältlich ist.
Diesen Missstand in der Schutzbekleidung soll jetzt in kürzester Zeit behoben werden indem alle Wehrmänner –frauen mit entsprechenden Schutzhosen ausgerüstet werden.
Weiterhin berichtete Wilhelm, dass im Jahre 2008 neben dem Todesopfer bei dem o.g. Hausbrand, noch 2 weitere Bürger bei Verkehrsunfällen ums Leben kamen.
Diese Konfrontation mit dem Tode zeigte stets tiefe Spuren der Bestürzung bei den Einsatzkräften. Eine stete Nachbereitung der Einsätze mit Notfallseelsorgern war erforderlich, um diese seelische Last von den Einsatzkräften zu nehmen.
Nach dem Bericht des Wehrführers erfolgten noch die Berichte des Kassenführers und der Kassenprüfer mit Entlastung des Kassenführers.
Zum Kassenführer wurde wiederum Günter Caspary gewählt.
Anschließend richtete Helmut Donnevert in Vertretung von Herr Bürgermeister Rolf Schultheiß noch einige Grußworte an die Versammlung. D. freute sich über die Gesamtstärke der Wehr die hierdurch eine Garant für die Sicherheit der Bürger ist und betonte, dass der Stadtrat auch weiterhin –wie in der Vergangenheit- hinter der Wehr stehe. Den Rückgang in der Jugendwehr sah er auch als Auswirkung des demografischen Wandels, dem durch geeignete Maßnahmen entgegengetreten werden muss. Zudem beglückwünschte er noch den OBM Peter Bickelmann –LB Friedrichsthal- zu seiner Wahl zum stellv.Vorsitzenden des Feuerwehrlandesverbandes.
Brandinspekteur Reiner Schwarz begrüßte die Anwesenden und stellte fest, dass die Stadt Friedrichsthal eine funktionierende, disziplinierte Feuerwehr hat. In seinen Ausführungen beleuchtete er verschiedene Problembereich –Feuerschutzsteuer, digitaler Funk, integrierte Leitstelle.
H.Wagner
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Tag des Rauchmelders
bei der Friedrichsthaler Feuerwehr
14.03.2009
Es brennt öfter, als man denkt! Und dabei steigt das Gefahrenpotenzial für Brände im Privatbereich ständig an. Es kommt jährlich zu ca. 600 Toten durch Brände in Deutschland. 6.000 bis 10.000 Schwerverletzte mit bleibenden Schäden sind zu beklagen. Rauch ist Todesursache in vier von fünf Fällen. Jährlich kommt es zu über 600.000 Brandschäden und 70 % der Brände mit Todesopfern ereignen sich nachts zwischen 23 und 7 Uhr.
Was kann getan werden? Hierüber referierte Ehrenwehrführer Herbert Wagner fachkundig bei dem jüngst stattgefundenen Tag der Rauchmelder in der Feuerwache Bildstock vor zahlreich anwesendem interessiertem Publikum. Eines ist jetzt klar: „Rauchmelder sind Lebensretter!“
Da bereits das Einatmen einer Lungenfüllung mit Brandrauch tödlich sein kann, ist ein Rauchmelder der beste Lebensretter in der Wohnung. Der laute Alarm des Rauchmelders warnt im Schlaf rechtzeitig vor der Brandgefahr und gibt den nötigen Vorsprung, sich und die Familie in Sicherheit zu bringen und die Feuerwehr zu alarmieren (Feuerwehrruf 112).
Der Landtagsabgeordnete Peter Gillo sprach in seinem Grußwort mit großer Bewunderung von dem ehrenamtlichen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren. Er warb dabei auch um die nötige öffentliche Anerkennung dieses unverzichtbaren Einsatzes. Dabei verdeutlichte er, dass es nicht angehe, wenn sauer erarbeitete Aufwandsentschädigungen und bescheidenste Jubiläumsgaben einer Steuer unterzogen werden sollen.
Bürgermeister Rolf Schultheis sorgte für Begeisterung bei den zahlreich anwesenden Gästen, indem er 10 Rauchmelder für eine Verlosung stiftete.
Mit Udo Hohlweck stand ein anerkannter ortsansässiger Fachmann in Sachen Brandschutz für Beratungsgespräche zur Verfügung. Er informierte umfassend über die Varianten von Feuerlöschern sowie über die möglichen Ausstattungen mit Rauch- und Brandmeldesystemen.
Dank eines reichhaltigen Kuchenbüfetts und leckeren Würsten vom Grill sowie den obligaten Getränken war die Grundlage geschaffen, dass aus einer Informationsveranstaltung zugleich ein unterhaltsamer Nachmittag werden konnte.
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Nest-Kinder besuchen Friedrichsthaler Löschbezirk
und sind jetzt „Feuer und Flamme“
27.02.2009
Am Freitag, dem 27. Februar 2009 besuchten die Erzieherinnen mit den Kindern der Betreuenden Grundschule „Das Nest“ e.V. das Feuerwehrgerätehaus in der Grubenstraße. Fachkundig wurden sie durch den stellv. Löschbezirksführer Peter Bickelmann sowie durch Markus Schmidt (Smiff) sowie Mathias Bollmann und Tanja Altmeier mit allen technischen Details vertraut gemacht.
Begeistert zeigten sich die jungen Besucherinnen und Besucher, dass sie in die Führerhäuser aller Löschfahrzeuge steigen durften und so manchen Schalter bedienen konnten: Signalhörner, Lautsprecher, Sprechfunkgeräte... alles wurde getestet. Auch auf die Fahrzeuge kletterten die begeisterten kleinen Feuerwehrleute. Bei einer ersten Kleiderprobe zeigte sich, dass die Besucher noch ein paar Butterbrote verdauen müssen.
Auch der Schlauchturm, in dem die Feuerwehrschläuche zum Trocknen aufgehängt werden, wurde einer „Inspektion“ unterzogen. Für die Technik in der Meldezentrale zeigten die jungen Gäste großes Interesse.
Jedenfalls werden die Kinder so schnell nicht vergessen, dass man nach einem Anruf unter der „112“ stets mit unverzüglicher und kompetenter Hilfe im Brandfalle rechnen darf.



