v.l.n.r.:  Rolf Schultheis (Chef der Wehr), Steven Detzler, Marc Radlicki, Stefan Eickhoff, Thomas Vogt und Wehrführer Dieter Altmeier

Versammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr

 

Am Montag, 20. März hatte die Friedrichsthaler Feuerwehr zur jährlichen Feuerwehrversammlung geladen. Zu den Gästen zählten neben dem Chef der Wehr, Bürgermeister Rolf Schultheis auch Feuerwehrseelsorger Pfarrer Thorsten Huwald und Feuerwehrsachbearbeiterin Vanessa Bock. Auch die interessierten Angehörigen der Alterswehr waren zur Versammlung hinzugekommen.

 

Bürgermeister Schultheis dankte den Wehrangehörigen für ihren verlässlichen Einsatz im zurückliegenden Jahr. Für die Bewältigung kritischer Einsätze habe man aus der Bevölkerung dafür vielfach auch Anerkennung erfahren. Bürgermeister Schultheis zeigte sich als Chef der Wehr stolz auf die Leistung der Wehrleute, welche in der zurückliegenden Zeit bewiesen, dass sie aufgrund ihrer guten Ausbildung und Ausstattung die verschiedensten Einsätze hervorragend gemeistert haben. Abschließend wünschte er allen Wehrleuten, sie mögen von jedem Einsatz gesund wiederkehren.

Auf der Tagesordnung stand auch der Bericht des Wehrkassierers. Sven Leiser hatte gute und verlässliche Arbeit gemacht und so stand nach dem Bericht der Kassenprüfer einer Entlastung nichts im Wege.

Auf Vorschlag aus der Versammlung wurden die Kameraden Klaus-Peter Meier und Klaus Appel bei jeweils eigener Enthaltung zu neuen Kassenprüfern gewählt. Beide Gewählten nahmen das Amt an.

Nach den Vorgaben der neuen Brandschutz-Muster-Satzung schloss sich nun die Wahl eines stellvertretenden Wehrschriftführers an. Vorgeschlagen wurde Alexander Greß. Er durfte sich über das einstimmige Votum der Versammlung freuen.

 Zu Sicherheitsbeauftragten wurden die Feuerwehrleute Stefan Eickhoff und Thomas Vogt benannt, Marc Radlicki ist neuer stellvertretender Gerätewart für den Löschbezirk Bildstock und Steven Detzler wurde zum Betreuer der Jugendfeuerwehr berufen.

Zum Abschluss der Versammlung verwies Wehrführer Altmeier auf zwei noch anstehende Termine. Einerseits bietet der Löschzug Bildstock am Vatertag (25. Mai) einen Tag der Offenen Tür, am Pfingstwochenende (Freitag, 2. Juni bis Sonntag, 4. Juni) öffnet dann der Löschzug Friedrichsthal die Pforten der Feuerwache Grubenstraße für ein großes Fest mit abwechslungsreichem Programm.

Friedrichsthaler Feuerwehr erhielt neuen Kommandowagen

 

Die Friedrichsthaler Feuerwehr durfte sich anlässlich der Wehrversammlung über das neue Einsatzfahrzeug freuen, das ihr nunmehr offiziell von Bürgermeister Rolf Schultheis übergeben wurde.

 

Das alte Fahrzeug konnte nach über 18-jähriger Einsatzzeit dank einer 100-prozentigen Bezuschussung aus dem Bundes-Kommunalinvestitionsförderungsgesetz gegen ein in technischer Hinsicht zeitgemäßes neues Fahrzeug mit funktionsgerechter Ausstattung ausgetauscht werden.

 

Die Verwaltung setzte alle Hebel in Bewegung, dass die Mittel hierfür nach Friedrichsthal flossen und das mittlerweile recht wartungsintensive Altfahrzeug aus dem Verkehr gezogen werden konnte.

 

Der Kommandowagen ist ein sogenanntes „Führungsfahrzeug“ und dient dem Wehrführer bei Einsätzen als Leitfahrzeug. Durch die direkte Anfahrt zur Einsatzstelle hat der Wehrführer einen zeitlichen Vorsprung vor den Löschfahrzeugen, diese Zeit kann er zur Erkundung nutzen um die kurz danach eintreffenden Fahrzeuge und ihre Mannschaften situations-angemessen instruieren.

 

Der Kommandowagen basiert auf einem Ford KUGA-Fahrgestell, verfügt über 150 PS und der Ausbau erfolgte bei Fa. Ford Bäcker.

 

Unter anderem wurde das Fahrzeug dabei mit einer Sondersignalanlage mit abnehmbaren Blaulicht, Tetrafunkanlage, Navigationsanlage, Bluetooth-Einrichtung, Anhängerkupplung, Laptop mit Einsatzplänen sowie mit Einsatz-kleidung ausgestattet.

 

Die Stadt Friedrichsthal steht damit auch weiterhin zu ihrer Aussage, ihrer Verantwortung für die Sicherheit der Bevölkerung in Brand- und Katastrophenfällen nachzukommen und die Ausstattung ihrer Feuerwehr auf einem zeitgemäßen und funktionsgerechten Niveau zu halten. 

Eis-Rettungs-Übung der Feuerwehr Friedrichsthal

 

Bilder zur Übung

 

Der Winter lässt in den letzten Tagen Weiher und Seen gefrieren, doch oft sind die Eisflächen noch viel zu dünn, um darauf Schlittschuh zu laufen.

 

Weder Erwachsene noch Kinder dürfen deshalb diese Eisflächen betreten. Wenige Schritte genügen und man bricht ins eiskalte Wasser. Dann ist Eile geboten – sofort muss man die Feuerwehr alarmieren.

 

Die Eisdecke darf erst dann betreten werden, wenn hier von fachkundiger Seite durch örtliche Behörden eine Freigabe erteilt wurde. Ansonsten bergen die noch zu dünnen Eisdecken Gefahr für Leib und Leben.

Auch mehrtägiger Frost ist keine Garantie für eine tragfähige Eisdecke. Leider lassen sich insbesondere Kinder immer wieder dazu verleiten, die schimmernden Eisflächen zu betreten.

 

Die Warnhinweise sind unbedingt ernst zu nehmen, Eltern sollten ihre Kinder daher über die Gefahren aufklären und Eisflächen sollten nie ohne Begleitung betreten werden – ansonsten ist niemand da, der bei einem Unfall Hilfe leisten kann.

 

Die Eisfläche darf nicht betreten werden, wenn das Eis knistert und knackt, Risse aufweist oder schwallweise Wasser auf die Oberfläche tritt.

 

Es hilft nur noch, sich flach auf das Eis hinzulegen, um das Gewicht auf eine größere Fläche zu verteilen. Dann robbt man zum rettenden Ufer und sollte dabei ruckartige Bewegungen möglichst vermeiden.

 

Gefahren lauern bei fließendem Gewässer, verschneiter Oberfläche und bewachsenem Ufer. Dann ist Vorsicht geboten, auch an Ein- und Ausflüssen kann die Eisdicke plötzlich abnehmen. Vor allem an dunklen Stellen kann das Eis zu dünn sein, hier droht Einbruchgefahr.

Das hat schwerwiegende Folgen: In wenigen Minuten in rund vier Grad kaltem Wasser erschlaffen die Muskeln, der Körper erlahmt, die eingebrochene Person geht unter.

 

Kommt es  zu einem Unglücksfall, ist sofort über den Notruf 112 Hilfe anzufordern. Der Einsatz der Rettungshelfer an einer verabredeten Stelle sollte durch einen Einweiser erleichtert werden.

 

Vor wenigen Tagen probte die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsthal gemeinsam mit der DLRG den Ernstfall am Weiher im Villinger Park. Ist man erst eingebrochen, sollte man versuchen,  sich vorsichtig am Eis festzuhalten oder darauf zu ziehen. Wenn das Eis weiter bricht, kann man sich mit Fäusten oder Ellenbogen einen Weg zum Ufer freischlagen.

Helfer sollten sich nicht selbst in Gefahr bringen und sich nicht zu weit hinauswagen. Wer sich zum Helfen auf die Eisfläche begibt, sollte dafür eine Unterlage – Leiter, Bretter, Zaun, Hockeyschläger – oder andere professionelle Hilfsmittel verwenden, um das Gewicht zu verteilen.

 

Die Hilfsmittel kann der Helfer der eingebrochenen Person zuschieben. Eine quer über die Einbruchstelle gelegte Unterlage oder Äste machen die Rettung leichter.

Der so Gerettete sollte schnell in warme Decken oder Jacken gehüllt und vorsichtig erwärmt werden, ein Abreiben mit Schnee ist jedoch nicht hilfreich.

Ein wärmendes Getränk wird sicherlich guttun. Die gerettete Person sollte vom Rettungsdienst anschließend untersucht werden.

 

Die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsthal hat diese Übung durchgeführt, um für den Fall des Falles gerüstet zu sein und zu wissen, wie man schnell und sicher einen Verunglückten aus der gefährlichen Lage befreien kann.  Zum Glück war der bei der Übung eingesetzte Feuerwehrmann in einen wärmenden Neopren-Anzug gehüllt, sodass er nicht zu Schaden gekommen ist.

SPD Friedrichsthal, die Stadtwerke Friedrichsthal und der Förderverein des LBZ Bildstock unterstützen den Ankauf von Tablets für die Feuerwehr Friedrichsthal

 

Der SPD Ortsverein Friedrichsthal hat den Ankauf von drei Tablets für die Friedrichsthaler Feuerwehr gemeinsam mit den Stadtwerken Friedrichsthal und dem Förderverein des Löschbezirks Bildstock ermöglicht. Die Gesamtausgaben beliefen sich dabei auf rund 990 Euro, wobei auch Hüllen, Halterungen und Ladegeräte mit zum Lieferumfang gehören.

 

Auf diesen handlichen Geräten sind eine Reihe von feuerwehrtypischen „Apps“ geladen, die Einsatzpläne sind dort ebenso hinterlegt wie ein Hydranten-Plan fürs gesamte Stadtgebiet. Auch „KATWARN“ – das Programm zur Warnung und Information der Bevölkerung in Gefahrensituationen – findet sich dort genauso wie die „Rettungskarten“ mit wichtigen Fahrzeuginformationen. Die Rettungspunkte für die Hilfe im Wald sind abrufbar und auch die Gefahrguthelfer wurden hinterlegt. Zudem erhält man mit den Tablets jetzt flexibel an jedem Einsatzort auch die wichtigen Mails der Berufsfeuerwehr. Die Datenbestände können gleichzeitig und synchronisiert auf den drei Tablets aktualisiert werden.

 

Die Tablets komplettieren die Ausstattung der beiden Einsatzfahrzeuge der Löschbezirke Friedrichsthal und Bildstock, ein Drittes befindet sich im direkten Zugriff durch den Wehrführer.

 

Dieter Altmeier, Wehrführer der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsthal, zeigte sich bei der offiziellen Übergabe bei den Stadtwerken Friedrichsthal sehr dankbar gegenüber den Spendern. Die Angehörigen der Wehr erkennen in dieser Aktion die Bereitschaft, die technische Ausstattung auf dem neuesten Stand zu halten und somit die ehrenamtliche Tätigkeit der Wehrleute auch zu würdigen, sowie einen zeitgemäßen Beitrag zur Sicherheit im Rahmen ihrer Einsätze zu leisten.

 

Gerhard Bös, der Geschäftsführer der Stadtwerke, sprach sich für eine Synchronisation der Informationen zwischen  der Feuerwehr und den Stadtwerken sowie dem Entsorgungs-zweckverband Friedrichsthal aus. Dies sei für alle Beteiligten von großem Nutzen.

 

Jörn Walter und die beiden SPD-Vorstandsmitglieder Tanja Sebastian und Christian Jung zeigten sich bei der Übergabe von den technischen Möglichkeiten der Tablets beeindruckt.  Die SPD konnte mit ihrer Spende die verantwortungsvolle Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr unterstützen.

 

Auch Frank Marx, der den Förderverein des Löschzuges Bildstock vertrat, war von der Anschaffung der neuen Geräte überzeugt und deckte seitens des Vereines ein Drittel der Kosten ab.

 

Bürgermeister Rolf Schultheis bedankte sich als Chef der Wehr bei den Spendern für diese großzügige Unterstützung, sie ermöglichten damit eine sinnvolle Ergänzung der Feuerwehrausstattung.  

v.l.n.r.: Christian Jung, Rolf Schultheis, Jörn Walter, Dieter Altmeier, Frank Marx, Tanja Sebastian, Gerhard Bös

+++ Freiwillige Feuerwehr Friedrichsthal +++

 

Haus nach Brand in Friedrichsthaler Dachgeschosswohnung unbewohnbar.

 

Am 01.06.2016 kam es kurz nach sieben Uhr zu einem Brand einer Dachgeschosswohnung in der Friedrichsthaler Schulstraße.

Der Hausmeister eines in der Nähe liegenden Einkaufmarktes berichtete der Feuerwehr, dass er das Feuer entdeckte das zu diesem Zeitpunkt bereits aus dem Dach schlug und die Feuerwehr alarmierte.

 

Wie eine der beiden in der unteren Etage befindlichen Hausbewohner mitteilte, hörten diesen einen Knall, worauf sie nachschauten und den Brand bemerkten. Auch ein Anwohner klingelte, um auf das Feuer aufmerksam zu machen. Das Haus konnte rechtzeitig verlassen werden, jedoch wurden die zwei Bewohner mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Wie Einsatzleiter Markus Schmidt berichtet, war bei einer ersten Erkundung hinter dem Haus über einer Dachgaube eine starke Rauchentwicklung festzustellen, kurze Zeit später schlugen die Flammen durch das Dach und das nach vorne gelegene Dachgeschossfenster.

 

Mit zwei Löschleitungen und mehreren Angriffstrupps, erfolgten die Löschmaßnahmen des in Vollbrand befindlichen Zimmers. Ein Übergreifen auf Nebenzimmer konnte dank des schnellen Eingreifens verhindert werden, jedoch ist der Schaden durch den Brand und den Brandruß so groß, dass das Haus unbewohnbar bleibt. Hinzu kommt eine durch die Hitze geplatzte Wasserrohrleitung, deren Zufuhr von der Feuerwehr abgestellt werden konnte, jedoch sorgte dies für einen entsprechenden Wasserschaden.

 

Vermisst wurden zwei Hauskatzen, die nach intensiver Suche unter einem Sofa und einem Schrank lebend aufgefunden wurden. Diese liefen zwar fort, konnten aber wieder eingefangen werden. Um das Haus stromlos zu schalten, musste kurzzeitig vom Energieversorger der Strom für die komplette Schulstraße abgeschaltet werden.

Vor Ort war auch Bürgermeister Rolf Schultheis, der sich über den Einsatz informierte. Im Einsatz war die Feuerwehr Friedrichsthal mit sechs Fahrzeugen und 23 Einsatzkräften, sowie das DRK und die Polizeiinspektion Sulzbach. Für die Dauer des Einsatzes blieb die Schulstraße voll gesperrt.

 

Rafael Mailänder (Pressesprecher F.F. Regionalverband SB)

       +++++ 28.05.2016 Unwetteralarm++++++

28.05.2016:  Nach Unwetterartigen Regenfällen die sich über Teilen des Saarlanden ausgebreitet hatten musste die Feuerwehr Friedrichsthal zu ca. 60 Einsätzen Ausrücken.

Neben einem umgestürzten Baum waren es ausschließlich Vollgelaufene Keller sowie auch Kellerwohnungen welche von den Einsatzkräften leergepumpt werden mussten.

 

Darüber hinaus musste der Löschezirk Bildstock kurzfristig die Feuerwehr Sulzbach unterstützen. Hier waren 3 Personen beim Versuch Kleintiere aus einem Gartenhaus zu retten vom Wasser eingeschlossen worden und mussten anschließend selbst mittels Schlauchboot vom Dach des Gartenhauses gerettet werden .

 

Die beiden Löschbezirke Friedrichthal und Bildstock wurden von den Kameraden der Feuerwehr Kleinblittersdorf sowie dem THW Ortsverband Friedrichsthal unterstützt.

 

Nach der Ersten Alarmierung um 17:05 Uhr waren die Einsatzkräfte bis in die Nacht um 01:30Uhr beschäftigt.

 

Auch am folgenden Sonntag mussten beide Löschbezirke noch zu weiteren Einsätzen ausrücken.

Mens Sana-Stiftung bedankt sich bei Bildstocker Löschbezirk

 

Aufgrund eines Starkregens war am 16. April der Einsatz der Bildstocker Feuerwehr bei der Mens Sana-Stiftung in der Herrmannstraße 1 erforderlich geworden. Der dortige Keller war überflutet und nur durch den eifrigen Einsatz der Wehr konnte die dort  neu installierte Sauna vor großen Schäden durch einen Wassereinbruch bewahrt werden.

Die Stiftung Mens Sana hat sich einerseits schriftlich bei der Freiwilligen Feuerwehr bedankt und darüber hinaus dem Förderverein des Löschbezirkes Bildstock eine Spende in Höhe von 2.000 Euro zukommen lassen. Am Vatertag war Lothar Schmidt, der Geschäftsführer der Stiftung, zur Feuerwehr gekommen, um den Scheck im Beisein von Bürgermeister Rolf Schultheis zu überreichen.

Jeweils 500 Euro wird der Förderverein an die Kinder- und die Jugendfeuerwehr der Stadt Friedrichsthal weiterleiten, die damit eine wertvolle Unterstützung der Nachwuchsarbeit für die aktive Wehr erfährt.

v.l.n.r.: Löschbezirksführer Frank Marx, Bürgermeister Rolf Schultheis, Lothar Schmidt und Heinz Eigner

Friedrichsthal hat neue Wehrführung

v.l.n.r.: Feuerwehrsachbearbeiterin Vanessa Bock, Chef der Wehr - Bürgermeister Rolf Schultheis, Kreisbrandmeister Ruven Dumont, Wehrführer Dieter Altmeier, Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Detlef Köberling, stellv. Wehrführer Christian Noll, stellv. Brandinspekteur Christian Ziegler, Wehrführer a.D. Hans-Jürgen Wilhelm

Im Rahmen einer Feierstunde im Friedrichsthaler Rathausfestsaal wurde in Nachfolge des scheidenden Wehrführers Hans-Jürgen Wilhelm mit Dieter Altmeier sein langjähriger Stellvertreter zum neuen Wehrführer der Friedrichsthaler Wehr berufen.

Zum neuen Stellvertreter wurde Christian Noll ernannt.

Bürgermeister Rolf Schultheis sprach in seiner Eigenschaft als Chef der Wehr den scheidenden wie auch den neuen Führungskräften der Friedrichsthaler Wehr seinen herzlichen Dank aus.

 

Hans Jürgen Wilhelm trat im Mai 1980 in die Wehr ein, engagierte sich bis August 1999 als

Jugendleiter und übernahm dann die Führung des Löschzuges Bildstock in den Jahren 1999 bis 2005, seit Mai 2005 trug er als Wehrführer Verantwortung für das Feuerlöschwesen in Friedrichsthal.

In seine Amtszeit fiel die Einführung der Löschbezirke –die vorherigen Löschzüge-, die große 125-Jahr-Feier im Jahre 2007, die Anschaffung der Drehleiter im Jahre 2013 sowie die Etablierung der Kinderfeuerwehr.

 

Dieter Altmeier gehört seit 1984 der Feuerwehr an, früh stellte er sich in den Dienst als Jugendbetreuer, nahm als stellvertretender Wehrführer seit August 1999 besondere Verantwortung und wirkt als Beauftragter im Regionalverband für die Durchführung der Leistungsspangen.

Altmeier engagierte sich stark für die Anschaffung der Drehleiter und auch für ihn war die Einführung der Kinderfeuerwehr eine Aufgabe, der er mit besonderem Engagement nachging. Er ist im Werkschutz bei Saarstahl beschäftigt und feiert demnächst seinen 47. Geburtstag, seine Frau und sein Sohn sind ebenfalls in der Wehr aktiv.

 

Sein Stellvertreter Christian Noll ist 42 Jahre alt, verheiratet und hat vier Kinder.

Noll ist technischer Angestellter bei der Sulzbacher Firma Hydac, gehört seit 1989 der Freiwilligen Feuerwehr an und hat die Laufbahn im aktiven Dienst bis zum Brandmeister durchschritten.

 

An der Veranstaltung nahmen neben Vertretern aus dem Stadtrat u.a. auch die Ehrenwehrführer Günter Walter und Herbert Wagner, der stellvertretende Brandinspekteur Christian Ziegler, Kreisbrandmeister Ruven Dumont und der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes Detlef Köberling teil.

 

Im Laufe der 134 Jahre des Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr in Friedrichsthal habe es immer wieder engagierte Menschen gegeben, die hier mit großem Verantwortungsbewusstsein ihren Bürgersinn bewiesen. Bürgermeister Schultheis betonte, dass eine schlagkräftige Wehr stets die beste Brandschutzversicherung sei, die eine Stadt haben könne. In den 11 Jahren als Wehrführer hatte Hans-Jürgen Wilhelm wesentlichen Anteil an der Entwicklung der heutigen Leistungsfähigkeit der Wehr. Unter Zurückstellung persönlicher Interessen habe er sich dem Dienst an einer guten Sache gewidmet.

In einer Zeit wo das eigene Ich und das materielle Wohl allzu oft im Vordergrund treten, sei diese Hinwendung zum Allgemeinwohl aller Ehren wert.

 

Wenn Männer und Frauen sich für den Dienst in der freiwilligen Feuerwehr entscheiden und zum stetigen Einsatz für die Gemeinschaft bereit stehen und auch Leben und Gesundheit dabei aufs Spiel setzen, kann ihnen dafür nicht genug gedankt werden. Schultheis sagte, dass die Feuerwehrleute mit zu den besten Bürgern einer Stadt zählen.

 

Der Baubetriebshofleiter erhielt von seinem Chef neben der Urkunde ein Geschenk aus einem ortsansässigen Waffengeschäft, denn in seiner Freizeit geht der Hauptbrandmeister auf die Jagd. Wilhelm legte zwar die Führungsposition nieder, bleibt aber im aktiven Feuerwehrdienst.

Er seinerseits bedankte sich beim Bürgermeister und der Verwaltung für die Unterstützung, vor allem aber dankte er seinen Kameraden dafür, dass „ihr stets hinter mit gestanden habt“.
 

Auch der stellvertretende Brandinspekteur Christian Ziegler fand anerkennende Worte für das ehrenamtliche Engagement in der Feuerwehr und lobte die hervorragende Arbeit von Hans-Jürgen Wilhelm als Wehrführer. Er bescheinigte den Friedrichsthalern „eine gute Wahl getroffen“ zu haben, denn er kenne Altmeier seit vielen Jahren als verlässlichen und sachkundigen Kameraden.
 

Detlev Köberling, der Präsident des Landesfeuerwehrverbandes, freute sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit der Friedrichsthaler Wehrführung und merkte an, dass mit der Verlagerung des Sitzes Landesfeuerwehrverbandes nach Maybach ins dortige ehemalige Bürgerhaus, die Beziehung zur Stadt Friedrichsthal weiterhin gestärkt werde. Er wünschte den ehrenamtlichen Helfern „aus allen unvermeidlichen Einsätzen eine gesunde Rückkehr“.

Für die SPD-Fraktion im Stadtrat dankte Jörn Walter, einer der beiden Vorsitzenden, Wilhelm und Altmeier für ihre Leistungen und überreichte jedem einen Geschenkgutschein.

Bürgermeister Schultheis hatte im Anschluss zu einem kleinen Imbiss und einem kurzen Umtrunk eingeladen, der bestens zum Austausch im kameradschaftlichen Kreise Gelegenheit bot.

Gelungene Übung am alten Bildstocker Vereinshaus

 

Auf dem Bildstocker Markt trat die Friedrichsthaler Wehr bei strahlendem Sonnenschein an um sich vor der anstehenden Jahreshauptübung den Führungskräften und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Bereits frühzeitig hatten sich zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger eingefunden, um den späteren Übungsverlauf zu beobachten. Die Wehr konnte auch in diesem Jahr wieder beweisen, dass sie ihr Handwerk beherrscht.

 

Zunächst schritten der Chef der Wehr, Bürgermeister Rolf Schultheis, sowie der stellvertretende Regionalverbandsbrandinspekteur Rouven Dumont, sowie Thomas Quint als Vertreter des Regional-Feuerwehrverbandes gemeinsam mit Wehrführer Hans-Jürgen Wilhelm die Reihen der Wehrleute und der an der Übung beteiligten Kräfte des Deutschen Roten Kreuzes ab.

 

Bis zur eigentlichen Jahreshauptübung hatten zunächst die Mitglieder der Jugendfeuerwehr ihren großen Auftritt – bei der Übung saß jeder Griff, und es wurde deutlich, dass die Betreuerinnen und Betreuer der Floriansjünger hier eine nicht hoch genug einzuschätzende Nachwuchsarbeit leisten.

 

Mit dem Ertönen des Alarmsignals war man in ganz Friedrichsthal darüber informiert, dass die erwartete große Übung ihren Lauf nahm. Ein umfangreiches Übungsszenario war entwickelt worden: Jugendliche sollen sich unberechtigt Zutritt zum Vereinshaus verschafft haben und durch unsachgemäßes Hantieren mit einer Flaschengasheizung wurde ein Brand ausgelöst. Im ersten Stock befanden sich zwei Personen, der Rettungsweg war versperrt. Im Erdgeschoss hielten sich fünf Personen auf. Vier verließen das Gebäude fluchtartig, liefen auf die Neunkircher Straße und verursachten einen Verkehrsunfall. Ein Auto musste ausweichen, überschlug sich und der Fahrer war eingeklemmt. Die im Gebäude verbliebene fünfte Person brach bewusstlos zusammen.

 

Wenige Augenblicke nach dem Alarm waren die Kräfte am Ort des Geschehens. Für die Zuschauer entwickelte sich ein abwechslungsreiches wie auch spannendes Programm: Der eingeklemmte Fahrer wurde mittels eines Spreizers befreit, mit der Drehleiter konnten die im Obergeschoss eingeschlossenen Personen aus ihrer misslichen Lage befreit werden, sie wurden dem DRK zur weiteren Versorgung übergeben. Ein Trupp mit Wärmebildkamera drang ins Gebäude vor und suchte nach Vermissten. Ein Großteil der Einsatzkräfte war mit der eigentlichen Brandbekämpfung befasst.


Das Spektakel zog viele interessierte Bürgerinnen und Bürger über gut eine halbe Stunde in ihren Bann. Der Kreis der aufmerksamen Beobachter rückte immer näher an das Geschehen heran.

 

Brandschutzdezernent Harald Schindel dankte bei der sich anschließenden Übungsbesprechung für die gezeigte Leistung. Es sei eine tolle Übung gewesen, die erfolgreich verlaufen sei. Insbesondere über das Engagement der Jugendfeuerwehr war er voll des Lobes. Es sei bei der Übung zum Ausdruck gekommen, dass auf die Friedrichsthaler Wehr Verlass sei. Er werde bei Verhandlungen mit dem Innenminister immer dafür eintreten, dass die Wehr mit dem richtigen Gerät ausgestattet werden könne. Denn hier handele es sich um keinen Luxus und um keine Freiwilligkeit. „Allein der Eintritt und der Austritt bei der Wehr sind freiwillig – alles andere sind Pflichtaufgaben“.

 

Bürgermeister Schultheis lobte die realistische Übung und war voll des Lobes für die gezeigten Leistungen. Die freiwillige Feuerwehr sei immer da wenn man sie brauche. Er erinnerte an den Großbrand bei der Firma Hydac – plötzlich sei man hautnah mit einer Katastrophe befasst gewesen. Nur mit guten Personal und einer zeitgemäßen technischen Ausstattung könne man bei guter Führung und lückenloser Ausbildung diesen Anforderungen gerecht werden. Aber nicht nur bei Bränden leisten die Feuerwehren ihren Dienst – auch bei der Flüchtlingshilfe komme man zum Einsatz – immer wieder zeige sich die besondere Qualität und der herausragende Leistungswillen der Wehrleute im Dienste für die Gesellschaft.

Auch Schultheis zollte der Kinder- und Jugendarbeit in der Feuerwehr seinen besonderen Respekt. Hier verbinde man den Anspruch an gute Leistungen mit dem Wunsch, in der Gemeinschaft auch Spaß zu haben. Dass dieser Spagat gelinge, sei den engagierten Betreuern zu verdanken.

 

Ruwen Dumont, der den Kreisbrandinspekteur Toni Bender vertrat, bezeichnete die Jugendwehr als ein wichtiges Standbein der aktiven Wehr. Hier werde der Weg zu einem von hohem Engagement und hohem Leistungsniveau geprägten Ehrenamt geebnet. Die Nachwuchsarbeit in Friedrichsthal bewertete Dumont als vorbildhaft. Insgesamt wurde von ihm die gezeigte Übung als hervorragend bewertet.

Traditionell stehen am Tage der Jahreshauptübung auch die Beförderungen und Auszeichnungen auf dem Programm:

 

Zu Feuerwehr-Anwärtern wurden Florian Hary, Marvin Hussong und Adrian Singh befördert. Zu Feuerwehrmännern wurden die Anwärter Janek und Jens Altmeier, Sascha Friedrichs, Thomas Hahn, Thomas Kilian und Sven Platz befördert.

Zu Brandmeistern wurden der Oberlöschmeister Martin Eickhoff und der Hauptlöschmeister Christian Noll befördert.

 

Nach jahrelangem uneigennützigem Einsatz für die Kinderfeuerwehr wurde die Oberfeuerwehrfrau Silke Nuss von ihrem Amt abberufen. Ihr folgt im Amt der Oberlöschmeister Klaus-Peter Meier nach.

 

Mit dem Feuerwehrehrenzeichen der Stufe 1 für 25-jährigen aktiven Dienst wurden die Brandmeisterin Martina Altmeier, der Oberlöschmeister Heiko Gburek, der Hauptfeuerwehrmann Thomas Nicki Leiendecker, die Oberlöschmeister Michael Andreas Mailänder und Thomas Vogt sowie der Hauptlöschmeister Benjamin Wölflinger ausgezeichnet.

 

Oberbrandmeister Frank Marx sowie Hauptbrandmeister Hans-Jürgen Wilhelm wurden mit dem Feuerwehrehrenzeichen der Stufe 2 für ihren 35-jährigen aktiven Dienst ausgezeichnet.  Die vorgenannten Auszeichnungen wurden im Namen des Innenministers ausgehändigt.

 

Löschmeister Rüdiger Schlick wurde für seinen 40-jährigen Dienst durch den Feuerwehrverband geehrt.

 

In seinem Schlusswort dankte Wehrführer Wilhelm allen Teilnehmern für die aktive und verlässliche Zusammenarbeit. Nur in einer festgefügten Gemeinschaft könne man den gefahrvollen Anforderungen einer Feuerwehr gerecht werden.

 

Besonders freute man sich an diesem Tage über den Besuch aus der Partnerstadt Villingen. Die Kameraden der dortigen Wehr hatten ihren hiesigen Freunden einen Korb voller Schwarzwälder Spezialitäten mitgebracht, insofern war nicht nur dank des anschließenden Leberknödel-Essens die Verpflegung der tüchtigen Wehrleute sichergestellt.

Über 40 Jahre in Freundschaft verbunden                 Friedrichsthaler Feuerwehr besucht Kameraden in Willendorf / Wachau

Feuerwehrkommandant Geppner und Bürgermeister Schultheis

Feuerwehr Willendorf und Feuerwehr Friedrichsthal,

seit vier Jahrzehnten in Freundschaft verbunden

Auf Betreiben des damaligen Wehrführers Gustav Baatz wurde im Jahre 1965 eine Wettkampfmannschaft der Feuerwehr gebildet, die an Feuerwehrleistungswettbewerben im In- und Ausland teilnahm. Diese Mannschaft konnte im Laufe der Jahre bei verschiedensten Wettkämpfen 5 Goldmedaillen und eine Silbermedaille sowie viele weitere Leistungsabzeichen erringen. Im Jahr 1975 wurde eine Patenschaft mit der Feuerwehr der Gemeinde Willendorf/ Wachau (Niederösterreich) begründet nachdem man sich bei einem dieser Wettkampftermine angefreundet hatte. Seitdem haben unzählige Begegnungen zwischen den Wehren auf Ebene der Löschzüge oder auch ganz privat stattgefunden.

Vor wenigen Wochen stand die Feier zum 40-jährigen Bestehen dieser Patenschaft an. Zugleich konnte die Willendorfer Feuerwehr auf ihr 120-jähriges Bestehen zurückblicken. Zu diesem festlich begangenen Ereignis wurden auch Vertreter der Friedrichsthaler Wehr geladen.

 

 

In Begleitung des Chefs der Wehr, Bürgermeister Rolf Schultheis, nahm eine Delegation Friedrichsthaler Wehrleute an dem Gründungsfest teil. Die rund 850 Kilometer legte man zügig zurück, freute man sich doch auf eine zünftige Begegnung mit den Kameraden in der schönen Wachau. Willendorf, unmittelbar an der gemächlich dahin fließenden Donau gelegen, ist eine hübsche kleine Gemeinde, die durch den Fund einer steinzeitlichen Skulptur weltweite Bekanntheit erlangt hatte.  Die 1908 entdeckte Vebusfiguruine aus der jüngeren Altsteinzeit gilt als Österreichs bekanntestes steinzeitliches Fundstück und ist im Naturhistorischen Museum in Wien zu sehen.

Namens der Freiwilligen Feuerwehr Friedrichsthal wurden durch den Chef der Wehr die herzlichen Grüße aller Friedrichsthaler Floriansjünger zum 120-jährigen Gründungsfest der Freiwilligen Feuerwehr Willendorf überbracht.

 

Bürgermeister Rolf Schultheis zeigte sich von dem herzlichen Empfang begeistert und betonte bei seiner Grußansprache, wie wichtig der Wille zur Hilfsbereitschaft und der Austausch der Erfahrungen sind. Im Laufe der vier Jahrzehnte haben die Kameraden der Wehren bei verschiedensten Anlässen zusammen gefunden. Er lobte den Willen zur Hilfsbereitschaft und zum Austausch der Erfahrungen. Dieses Miteinander werde insbesondere durch die Pflege des kameradschaftlichen Zusammenhaltes gefördert.

Von seinen Gastgebern wurde Bürgermeister Schultheis zur Erinnerung an seinen ersten Besuch bei den Willendorfer Feuerwehrkameraden eine kunstvolle Replik der Willendorfer Venus überreicht.

Im Rahmen eines Festaktes mit zahlreichen Ansprachen hochrangiger Vertreter des niederösterreichischen Feuerwehrwesens und weiter Kreise aus Politik, Kirche und Gesellschaft bestand vielfach Gelegenheit zu betonen, wie wichtig Freundschaft, Kameradschaft und Zusammenarbeit insbesondere über vormals trennende Ländergrenzen hinaus sind. Anlässlich der Begegnung zeichnete Bürgermeister Schultheis jene mit Verdienstmedaillen aus, die sich um die Pflege der Patenschaft verdient gemacht haben.

Wehrführer Wilhelm überbrachte zum Zeichen der Freundschaft eine attraktive Skulptur, die eine Gruppe im Einsatz befindlicher Feuerwehrleute zeigt und im Willendorfer Feuerwehrgerätehaus ihre Aufstellung findet. Ein besonderes Geschenk, das von Feuerwehrkommandant Gerhard Geppner für die Willendorfer Wehr mit großer Rührung entgegen genommen wurde, war ein historischer österreichischer Feuerwehrhelm, der zu Zeiten der Gründung der Patenschaft einst Wehrführer Baatz zum Zeichen der Freundschaft auf Lebenszeit überlassen worden war. 

Der offizielle Festakt mündete in eine harmonische Feier, die rege von der Bevölkerung besucht wurde. Letztlich erfuhr die Patenschaft an den beiden in Willendorf verbrachten Tagen eine Belebung aufgrund der erlebten Herzlichkeit und Freundschaft.

Am frühen Sonntagvormittag setzte sich der Friedrichsthaler Tross wieder in Bewegung, um am frühen Abend wohlbehalten  in der saarländischen Heimat wieder anzulangen....

Bürgermeister Rolf Schultheis, Oberfeuerwehrmann Joachim Walter Kretz, stellv. Jugendbeauftragter Cory Singh und Wehrführer Hans-Jürgen Wilhelm. Es fehlt Marc Radlicki, er war beruflich verhindert.

Versammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr

 

 

Für Montag, 24. März hatte die Friedrichsthaler Feuerwehr zur jährlichen Feuerwehrversammlung geladen. Zu den Gästen zählten neben dem Chef der Wehr, Bürgermeister Rolf Schultheis auch Beigeordneter Peter Jung und Feuerwehrseelsorger Pfarrer Thorsten Huwald sowie Feuerwehrsachbearbeiterin Vanessa Bock. Auch die interessierten Angehörigen der Alterswehr waren zur Versammlung hinzugekommen.

 

Bürgermeister Schultheis zollte den Angehörigen der Wehr in seinem Grußwort seinen herzlichen Dank für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit. Einzelne anstehende Projekte und Anschaffungen wurden kurz angesprochen, so könne die Feuerwehr bei ihren gefahrvollen Einsätzen auf das Vorhandensein der erforderlichen Schutzausrüstung vertrauen. Viele Feuerwehren im Lande klagen über die Folgen des demografischen Wandels. Mit der exzellenten Jugendarbeit kann die Friedrichsthaler Wehr wirkungsvoll gegensteuern und die Grundlage für die Nachwuchsgewinnung legen.

 

Im vergangenen Jahr hatte man die Friedrichsthaler Kinderfeuerwehr aus der Taufe gehoben, mit dieser zukunftsweisenden Schmiede des Feuerwehrnachwuchses hat die Friedrichsthaler Wehr anerkannt Maßstäbe gesetzt. In der Kinderfeuerwehr, die sich die „Firefighters XS“, also die „kleinen Feuerwehr-Leute“, nennen,  versammelt sich der angehende Nachwuchs im Alter von 6 bis 10 Jahren. Dann besteht ab dem achten Lebensjahr die Möglichkeit, in die Jugendwehr zu wechseln. Dabei sind die Entwicklungsfortschritte und das Interesse der Kinder für den genauen Zeitpunkt entscheidend.

 

Immerhin gehören bereits nach einem Jahr seit der Gründung 16 Jungen und zwei Mädchen der Kinderfeuerwehr an. Das verwundert nicht, denn hier wird auch einiges geboten – von der kindgerechten Brandschutzerziehung bis hin zum sicheren Umgang mit dem Feuer. 

 

Bürgermeister Schultheis dankte Martina und Tanja Altmeier, Silke Nuss und Emely Anschütz, die sich als einfühlsame und couragierte Betreuerinnen für den Feuerwehrnachwuchs gefunden haben und bei ihrer Arbeit sowohl Ernst als auch Spaß gleichermaßen in das Programm einfließen lassen.

 

Der Bestand der Jugendfeuerwehr belief sich in 2014 auf 28 Nachwuchskräfte, auch hier wird, so der Chef der Wehr exzellente Arbeit geleistet, den Verantwortlichen, u.a. Andreas Lorang, galt sein besonderer Dank. Im Berichtsjahr wurden zwei Angehörige der Jugendfeuerwehr in die aktive Wehr übernommen.

 

Wehrschriftführer Dirk Reppekus verlas die Niederschrift der letztjährigen Wehrversammlung, danach folgten die Berichte des Wehrführers über die Tätigkeit der Wehr im Jahr 2014 sowie der Bericht des scheidenden Wehrkassierers Günter Caspari.

 

Die stattgefundene Prüfung der Wehr- und der Sterbekasse zeigte, dass sämtliche Kassenbewegungen lückenlos belegt waren und insgesamt kein Anlass zur Kritik bestand, die Versammlung erteilte vorbehaltslos dem Kassierer Entlastung.  

 

Einstimmig wurde Sven Leiser zum neuen Kassenführer gewählt, zu Prüfern wurden die Kameraden Thomas Vogt und Thomas Kilian gewählt.

 

Auch im Jahr 2015 bringt sich die Feuerwehr wieder aktiv im gesellschaftlichen Leben ein und öffnet sich mit geeigneten Veranstaltungen der Bevölkerung. Mit einem bunten Programm zum Vatertag geht der Löschbezirk Bildstock an die Öffentlichkeit, der Tag der Offenen Tür wird beim Löschbezirk Friedrichsthal sicher wieder zahlreiche Gäste anlocken. Dann steht zum 40-jährigen Bestehen der Partnerschaft mit der Feuerwehr von Willendorf ein Besuch in der schönen Wachau auf dem Programm. Auch das „25-Jährige“ der Jugendfeuerwehr wird festlich begangen, weitere interne Termine lockern das verantwortungsvolle Programm der aktiven Feuerwehr auf.

 

 

Traditionell erfolgen bei der Wehrversammlung auch Beförderungen und Ernennungen:

So wurden die Feuerwehrmänner Joachim Walter Kretz und Marc Radlicki zu Oberfeuerwehrmännern befördert. Löschmeister Cory Sing wurde zum stellvertretenden Jugendbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehr ernannt.

 

Bei der sich anschließenden Aussprache kam die vorgeschriebene Brandschutzerziehung für Kindergärten, Horte und andere öffentliche Einrichtungen zur Sprache. Die für die Ausbildung erforderliche Brandsimulationsanlage fehle gegenwärtig. Noch müsse man sich privater Anbieter bedienen, das komme letztlich teurer als eine Anschaffung einer solchen Anlage für die Feuerwehr.

 

Wehrführer Wilhelm schloss die Versammlung mit Worten des Dankes an Pfarrer Thorsten Huwald für dessen seelsorgerische Tätigkeit im Rahmen der Einsätze der Wehr.

 

Auf die Friedrichsthaler Wehr ist Verlass!

 

Ein komplexes Szenario hatte man für die diesjährige Jahreshauptübung der Freiwilligen Feuerwehr entwickelt. Von den Angehörigen der Feuerwehr sowie den Helferinnen und Helfern des Deutschen Roten Kreuzes waren anspruchsvolle Aufgaben zu erfüllen:

So galt die Annahme, dass an einem Samstagnachmittag der Stadtrat bei einer Sondersitzung in der Aula infolge eines Kabelbrandes und damit verbundener Rauchentwicklung den Saal nicht mehr verlassen könne und sich zudem auf der Kreuzung von Schmidtborn- und Beethovenstraße ein Verkehrsunfall ereignete. Der Autofahrer war durch die Rauchsäule so abgelenkt, dass er gegen einen Baum fuhr und eingeklemmt wurde.

Die Jahreshauptübung startet üblicherweise mit dem offiziellen Antreten auf dem Marktplatz.

Danach zeigte die Jugendwehr mit welcher Begeisterung sie bei der Sache ist. Auf die Jungen und Mädchen kann man richtig stolz sein, hier wächst der unverzichtbare Nachwuchs für die Aktive Wehr heran und die Leistungsfähigkeit der Floriansjünger berechtigt zu den besten Erwartungen für die Zukunft der Friedrichsthaler Wehr.

Dann aber wurde es ernst im Umfeld des Friedrichsthaler Rathauses. Hunderte interessierte Zuschauer versammelten sich dort, um das attraktiv und abwechslungsreich geplante Spektakel zu beobachten. Der gesamte Fuhrpark der Feuerwehr war vor Ort, und – passend zur Übungslage – war natürlich das Drehleiterfahrzeug unverzichtbarer Bestandteil. Wasser schoss aus allen Rohren, gottseidank bei schönstem Sonnenschein. Das Rathaus wurde vom Rauch befreit, die Ratsmitglieder mit der Drehleiter publikumswirksam gerettet und auch der verunfallte Pkw –Teilnehmer wurde zeitnah aus seiner beklemmenden Lage gelöst.

Alle technischen Möglichkeiten wurden genutzt und mit Erstaunen konnte sich das Publikum  vorführen lassen, wie professionell und zuverlässig, und bei aller Belastung immer ruhig und geordnet, die Friedrichsthaler Wehr hier zu Werke schritt. Beeindruckend ist aber auch die Zuverlässigkeit und Einsatzfähigkeit der Angehörigen des Deutschen Roten Kreuzes vor Augen geführt worden.

Verständlicherweise gestaltete sich die anschließende Übungsbesprechung äußerst harmonisch.

Anne Hauptmann hatte für den in Urlaub befindlichen Bürgermeister die Aufgabe als Chefin der Wehr übernommen. In ihrer Grußadresse dankte sie den örtlichen Helferverbänden für ihre herausragende Leistung. Sie bezog sich  nicht allein auf die stattgefundene Jahreshauptübung, sondern zollte Feuerwehr, DRK und THW für die jahrein- jahraus durchgehend zuverlässige Arbeit große Anerkennung. Die Öffentlichkeit könne diesen Helferverbänden nicht genug danken, die augenscheinlich hochprofessionelle Übung der Aktiven Wehr und auch der Jugendwehr fand ihr uneingeschränktes Lob.

Harald Schindel, Sicherheitsdezernent der Landeshauptstadt, stellte heraus, dass mit der Übung klar wurde, wie wichtig die Drehleiter für Friedrichsthal ist. Das Übungsszenario wertete er als lebensecht und lehrreich, insgesamt habe die Wehr ein gutes Bild abgegeben. Begeistert zeigte sich Schindel von der Präsenz der Jugendfeuerwehr. Er schloss mit Worten des Dankes und der Anerkennung und betonte, dass bei einer derart gut aufgestellten Jugendwehr die Zukunft des Löschwesens in Friedrichsthal gesichert sei.

Ruwen Dumont kam als Stellvertreter des Kreisbrandinspekteurs und  wertete die Jugendwehr als wichtige Stütze der aktiven Wehr in der Zukunft. Die engagierte Arbeit mit dem Nachwuchs trage reife Früchte für die Bestandssicherheit der Wehr. Der Drehleiter bescheinigte Dumont einen hohen einsatztaktischen Wert und so war er auch begeistert von dem sicheren Umgang mit diesem Gerät. Der Einsatz wurde ihm als zügig und ruhig gewertet, man habe „Ordnung im Raum“ bewahrt, die Wehr präsentiere sich als schlagkräftig, gut ausgestattet und super ausgebildet. Unterm Strich können die Bürgerinnen und Bürger in Anbetracht der gezeigten Leistungen auf ihre Sicherheit vertrauen.

Nach der Jahreshauptübung gab es bei der Friedrichsthaler Wehr zahlreiche Beförderungen und Ehrungen. Feuerwehranwärter sind jetzt Janek Marcel Altmeier, Jens Altmeier, Stefan Engbarth, Thomas Hahn, Sven Hoffmann, Oliver Ohliger und Sven Platz.

Befördert wurden Mathias Manderscheid und Thomas Weber; sie sind jetzt Feuerwehrmänner. Zu Oberfeuerwehrmännern befördert wurden Joachim Kretz und Marc Wambach. Oberlöschmeister wurden Martin Eickhoff und Klaus-Peter Meier. Christian Noll ist nun Hauptlöschmeister. Zum Brandmeister wurde Andreas Lorang befördert. Zu Oberbrandmeistern aufgestiegen sind Dirk Lorang und Markus Schmidt. Eberhard Bickelmann und Günter Kolling wurden in die Altersabteilung übernommen. Günter Kolling blickt auf 41 aktive Jahre und 14 Jahren als Zug- bzw. Löschbezirksführer zurück.

Zudem zeichnete Peter Bickelmann in seiner Eigenschaft als stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes Josef Biegel für 50-jährige Zugehörigkeit zur Wehr aus. Des Weiteren wurde der vormalige Löschbezirksführer Günter Kolling durch Peter Bickelmann mit der silbernen Ehrennadel des Saarländischen Feuerwehrverbandes in Anerkennung seiner langjährigen ehrenamtlichen und kompetenten Mitarbeit im „Fachausschuss 10 - Wettbewerbe“ des Landesfeuerwehrverbandes ausgezeichnet.

In gemütlicher Runde ließen die Kameradinnen und Kameraden der Friedrichsthaler Wehr gemeinsam mit ihren Gästen aus Politik und Gesellschaft den Tag der Jahreshauptübung ausklingen.

 

Ein toller Tag für kleine Leute

Friedrichsthaler Wehr präsentiert sich der

KiTa Hoferkopf

 

 

Wieder einmal stand ein Besuch der Krippenkinder der städtischen Kindertageseinrichtung Hoferkopf bei der Friedrichsthaler Feuerwehr auf dem Programm. Herzlich wurden die Jungen und Mädchen von Wehrführer Wilhelm und Markus Schmidt, Tanja Altmeier,  Martina und Dieter Altmeier, Silke Nuß, Benjamin Wölflinger und Sven Leiser  begrüßt.

Die Kleinen waren wie gebannt von den Löschfahrzeugen und konnten sich kaum vom Strahlrohr trennen. Vorsichtig und kindgerecht  zeigten die Feuerwehrleute den kleinen Gästen die Löschfahrzeuge und deren technische Ausstattung, dann aber ließ man sie auch mit den Spritzen hantieren. Die Krippenkinder waren Feuer und Flamme, als sie mit dem Absperrventil Wasser auf die Leitung geben konnten.

 

Ein Highlight war natürlich die Fahrt mit der neuen Drehleiter, gut bewacht von Wehrführer Wilhelm und einer Erzieherin gönnten sich die kleinen Besucher einen Blick über das von der Sonne beschienene Friedrichsthaler Feuerwehrgerätehaus.

 

Susanne Malvaso, Nadin Lauck, Jenny Obermann, Laura Pitz, Jacqueline Fuchs und Carolin Recktenwald  passten genau auf, dass ihre kleinen Schützlinge ihre Talente als zukünftige Feuerwehrleute unter Beweis stellen  konnten.

 

Die Angehörigen der Friedrichsthaler Wehr zeigten auch bei diesem Besuch, dass sie mit Kindern sehr einfühlsam umgehen.  Da wundert es nicht, dass die neu gegründete Kinderfeuerwehr einen starken Zulauf erfährt und damit eine gute Grundlage für die zukünftige Einsatzfähigkeit der Wehr geschaffen wird. Die Kinder von der KiTa Hoferkopf werden diesen Besuch jedenfalls lange nicht vergessen und vielleicht – in ein paar Jahren – auch zu den aktiven Kräften der Wehr zählen.

 

Zur Erinnerung an diesen Besuch erhielten die Krippenkinder eine CD mit Feuerwehrliedern, wenn die Musik in der KiTa erklingt, sind die kleinen immer wieder ganz „Feuer und Flamme“ und denken an ihren Besuch bei den Floriansjüngern zurück.

 

v.l.n.r.: Dirk Lorang, Markus Schmidt, Erwin Lauermann,

Bürgermeister Schultheis, Frank Marx, Hans-Jürgen Wilhelm

 

Versammlung bei der Freiwilligen Feuerwehr

 

Am Montag, 10. März hatte die Friedrichsthaler Feuerwehr zur jährlichen Feuerwehrversammlung geladen. Zu den Gästen zählten neben dem Chef der Wehr, Bürgermeister Rolf Schultheis auch Feuerwehrseelsorger Pfarrer Thorsten Huwald und Feuerwehrsachbearbeiterin Vanessa Bock. Auch die interessierten Angehörigen der Alterswehr waren zur Versammlung hinzugekommen.

 

 

Bürgermeister Schultheis dankte in seiner Ansprache der scheidenden Löschbezirksführung für die der Allgemeinheit geleisteten Dienste. Voller Pflichtbewusstsein nahmen Günter Kolling als Löschbezirksführer und Peter Bickelmann als dessen Stellvertreter ihre Aufgaben über lange Jahre wahr. Bei der jüngsten Versammlung des Löschbezirks stellten sich beide für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Peter Bickelmann ist weiterhin als stellvertretender Vorsitzender des Landesfeuerwehrverbandes altiv und kann in dieser Funktion die Interessen der hiesigen Wehr auch zukünftig mit Nachdruck vertreten. Günter Kolling und Peter Bickelmann werden ihren reichen Erfahrungsschatz auch zukünftig dem Löschbezirk zur Verfügung stellen. Bürgermeister Schultheis nutzte die Gelegenheit, den Ehepartnern der beiden verdienten Feuerwehrleute für die langjährige Zurückstellung privater Interessen zu danken. Mit einem kleinen Präsent bedankte er sich bei Günter Kolling und Peter Bickelmann, offiziell endete beider Amtszeit mit der Überreichung der entsprechenden Urkunden.

 

Nunmehr erfolgte die Ernennung ihrer Nachfolger. Brandmeister Markus Schmidt wurde zum neuen Löschbezirksführer durch die Überreichung einer Urkunde benannt. Zu seinem Stellvertreter wurde Brandmeister Dirk Lorang berufen.  Bürgermeister Schultheis sprach beiden in seiner Eigenschaft als Chef der Wehr namens der Stadt und der Bürgerinnen und Bürger den Dank dafür aus, dieses verantwortungsvolle Amt zu übernehmen. Das sei beileibe keine Selbstverständlichkeit und verdiene hohen Respekt. Seitens der Stadt sagte man den beiden neuen Führungskräften tatkräftige Unterstützung zu.

 

In der Wehrversammlung erhielten auch Frank Marx, der Löschbezirksführer von Bildstock, und sein Stellvertreter Erwin Lauermann, ihre Urkunden. Beide waren in der letzten Löschbezirksversammlung in ihren Ämtern bestätigt worden.

 

Wehrschriftführer Dirk Reppekus verlas im Anschluss die Niederschrift der letztjährigen Wehrversammlung, danach folgten die Berichte des Wehrführers über die Tätigkeit der Wehr im Jahr 2013 sowie der Bericht von Wehrkassierer Günter Caspari.

 

Die Kasse war von Markus Schmidt und Stefan Müller geprüft worden, sämtliche Kassenbewegungen waren lückenlos belegt, insgesamt gab es keinen Anlass zur Kritik, die Versammlung erteilte vorbehaltslos dem Kassierer Entlastung. Im späteren Verlauf der Sitzung wurden Cory Singh und Farid Sebia zu den neuen Kassenprüfern gewählt.

 

 

Anschließend ging Wehrführer Jürgen Wilhelm noch auf die anstehenden Termine des Jahres ein. Mit besonderer Anerkennung kommentierte er den tollen Zulauf, den die Kinderfeuerwehr bereits kurz nach ihrer Gründung erfährt. Hier verspricht er sich auf Dauer einen wertvollen Beitrag zur Nachwuchsgewinnung für die aktive Wehr. Den Betreuern dankte Wilhelm gemeinsam mit Bürgermeister Schultheis  für die Bereitschaft zu dieser hervorragenden Arbeit. Die Friedrichsthaler Feuerwehr ist die erste im Regionalverband Saarbrücken, die diesen hoffnungsvollen Weg beschreitet und somit Maßstäbe für andere Wehren setzt.

 

Silke Nuss ist jetzt offizielle Betreuerin der Kinderfeuerwehr

 

Nachdem die lobenden Worte über den erfolgreichen Start der Kinderfeuerwehr gewechselt waren, konnte Silke Nuss die Urkunde über die Bestellung als offizielle Betreuerin der Kinderfeuerwehr von Bürgermeister Schultheis empfangen.

 

Bürgermeister Schultheis ging auf die Problematik der Ölspurbeseitigung ein. Hier habe es bei den vielen Diskussionen noch keinen vernünftigen Lösungsansatz gegeben. Für die erforderliche Reinigung steht im Regionalverband nur ein geeignetes Fahrzeug bei der Berufsfeuerwehr zur Verfügung – die bisherige Verfahrensweise entspricht nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben – dabei wird den zuständigen Feuerwehren die erforderliche Ausstattung nicht anhand zu geben. Jene, die hier Verantwortung tragen, sind an einer zeitnahen gesetzeskonformen Lösung interessiert, Bürgermeister Schultheis wird diesbezüglich weiter hartnäckig die Interessen der Wehr verfolgen.

 

Wehrführer Wilhelm schloss die Versammlung mit Worten des Dankes an Pfarrer Thorsten Huwald für dessen seelsorgerische Tätigkeit im Rahmen mitunter dramatischer Einsätze der Wehr.  Auch für den Kameraden Wolfgang Molter fand Wehrführer Wilhelm Worte des Dankes und der Anerkennung für die verlässliche Kooperation mit Kindergärten und Schulen.

Versammlung beim Löschbezirk Friedrichsthal

 

Markus Schmidt zum neuen Löschbezirksführer gewählt

 


Am Sonntag, 9. Februar 2014 fand in der Feuerwache Grubenstraße die jährliche Versammlung des Löschbezirkes Friedrichsthal statt. Daran nahmen neben den aktiven Wehrleuten auch Bürgermeister Rolf Schultheis, Wehrführer Hans-Jürgen Wilhelm, Feuerwehrsachbearbeiterin Vanessa Bock und Feuerwehrseelsorger Pfarrer Thorsten Huwald teil. Aufmerksam beobachtet wurde die Versammlung von den Angehörigen der Alterswehr. Auch der Bildstocker Löschbezirksführer Frank Marx hatte sich zur Versammlung eingefunden.

 

Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Verlesung sowie die Genehmigung der Niederschrift zur letztjährigen Versammlung. Verschiedene Berichte wurden vorgetragen und von der Versammlung diskutiert. Die Prüfung der Kasse gab zu keinerlei Bemerkungen Anlass – Dem scheidenden Kassenführer Günter Caspari wurde für seine langjährige zuverlässige Kassenführung gedankt.

 

Hauptpunkt der Versammlung war die Wahl des Löschbezirksführers und seines Stellvertreters. Der bisherige Löschbezirksführer Günter Kolling stellte sich nicht mehr zur Wahl, auch sein Stellvertreter Peter Bickelmann wollte für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung stehen.

 

Mit beeindruckender Mehrheit wurde Markus Schmidt zum zukünftigen Löschbezirksführer von Friedrichsthal gewählt. Als sein Stellvertreter setzte sich Dirk Lorang mit deutlicher Mehrheit durch.

 

Zum Nachfolger von Günter Caspari wurde einstimmig Sven Leiser zum neuen Kassenführer gewählt. Zu Kassenprüfern wurden Markus Nuß und Cory Singh berufen. Im Amt des Schriftführers wurde Christian Jung bestätigt.

 

Christian Jung

Löschbezirksschriftführer

Neue Drehleiter wurde mit großem Fest begrüßt

 

Etwas winterlicher hätte das Wetter schon sein können, als die Floriansjünger in Friedrichsthal zum Schwedenfeuerfest luden. Am frühen Nachmittag war es eher regnerisch und kühl, aber das tat der Stimmung keinen Abbruch. Vertreter der Feuerwehren aus dem näheren und weiteren Umfeld waren zuhauf nach Friedrichsthal gekommen, um gemeinsam mit den hiesigen Wehrleuten mit einem großen Fest die neue Drehleiter offiziell in Betrieb zu nehmen.

 

Von Wehrführer Wilhelm herzlich begrüßt fand sich eine große Schar wohlwollend gestimmter Gäste zu Grußworten ein. Die Veranstaltung bot den stimmigen Rahmen, das neue Drehleiterfahrzeug einmal näher zu betrachten. Von vielen Gästen wurde diese Gelegenheit auch dankbar genutzt.

 

Wie Wehrführer Wilhelm betonte, freut sich die Wehr, dieses wichtige Fahrzeug endlich im Bestand zu haben, dabei gehe es aber nicht nur um das Wohl der Wehrangehörigen, sondern um die Sicherheit der Bevölkerung. Er führte aus, dass es unser Gemeinwesen finanziell nicht leisten könnte, diese ehrenamtlichen Dienste von hauptberuflichen Kräften wahrnehmen zu lassen.

 

Mit dem Dienst bei der Feuerwehr sind erhebliche Risiken für Leib und Leben verbunden. Daher sei man auch gefordert, alle Möglichkeiten zum Schutz der Feuerwehrleute zu nutzen.

 

Wie Bürgermeister Schultheis festhielt, handele es sich bei der Drehleiter nicht um den Bestandteil auf einer „Wunschliste“ oder gar um ein Prestigeobjekt, sondern um ein wichtiges Hilfsmittel zur Bewahrung der Leistungsfähigkeit im städtischen Sicherheitskonzept. Mit dieser Investition habe man im Rahmen der bestehenden finanziellen Gegebenheiten den richtigen Akzent gesetzt. Schultheis erläuterte, dass das Drehleiterfahrzeug nicht fabrikneu sei – das Fahrzeug sei jedoch auf dem neuesten technischen Stand und erfülle alle Kriterien, die in Beratungen mit Spezialisten geklärt werden konnten.

 

Für Schultheis ist ein Gesetzgeber, der Ausstattungsstandards vorgibt, auch in der Pflicht, die erforderliche Finanzierung sicherzustellen. Er dankte u.a. auch dem Brandschutzdezernenten der Landeshauptstadt Saarbrücken Harald Schindel für die erwiesene Unterstützung. Schindel gratulierte selbst zur Inbetriebnahme des Drehleiterfahrzeuges und lobte insbesondere die Gründung der Kinderfeuerwehr. Dies sei ein wichtiger Schritt zur frühzeitigen Nachwuchsgewinnung im Bereich des Feuerlöschwesens. Für Schindel ist es unabdingbar, dass den vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr auch eine angemessene Finanzausstattung von Landesseite gegenübersteht, es sei mit der Gewährung der sog. KELF-Mittel nicht getan.

 

Brandinspekteur Tony Bender brachte in Erinnerung, mit welchen Schwierigkeiten der Weg zur Beschaffung der Drehleiter gepflastert war. Trotz aller Reibereien habe man letzten Endes eine den Bedürfnissen der Bevölkerung angemessene Lösung gefunden. Im Brandfall sei man auf den „zweiten Rettungsweg“ über eine derartige Leiter dringend angewiesen.

 

Thomas Quint, der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes im Regionalverband, berichtete von der Initiative zur Schaffung einer sog. Feuerwehr-Rente. Er sieht in Vergünstigungen wie der Ehrenamtskarte keine angemessene Maßnahme zum Ausgleich der hohen persönlichen Risiken für Gesundheit und Leben, wie sie für Feuerwehrleute mit ihrem ehrenamtlichen Dienst verbunden sind. Er sieht die Politik in der Pflicht, Solidarität mit den Feuerwehrleuten aktiv zu beweisen.

 

Mit Spannung erwartet war die Segnung des neuen Drehleiterfahrzeuges durch die Pfarrer Thomas Thielen von der katholischen und Pfarrer Thorsten Huwald von der evangelischen Kirchengemeinde. Huwald fand deutliche Worte für jene, die mit zum Teil persönlichen Anfeindungen und Verletzungen den Meinungsbildungsprozess bei der Anschaffung des neuen Fahrzeuges begleitet hatten. Er hätte sich eine sachliche und faire Debatte gewünscht. Der Streit habe es an Achtung und Ehrfurcht mangeln lassen – so dass Wunden und Narben zurückblieben.


Es schloss sich dem geistlichen Segen ein freundlich ziviler Akt an: Elvira Schultheis, die Gemahlin des Bürgermeisters, übernahm die Patenschaft für das neue Fahrzeug, spendete zur Bereicherung des ohnehin schon üppigen Kuchenbüffets eine Torte und stiftete zudem einen Geldbetrag für die anstehende Arbeit mit den neuen Feuerwehr-Kindern.

 

Nach einer kurzen Pause trat Martina Altmeier ans Mikro und rief die offiziellen Vertreter zur Unterzeichnung einer Urkunde über die Gründung der Friedrichsthaler Kinderfeuerwehr auf.

Martina Altmeier ist Brandmeisterin und verspricht sich von dieser neuen Einrichtung ein Mittel gegen die schwindende Mitgliederzahl. Die Kinderfeuerwehrtruppe wird den Kleinen den Zugang zur Feuerwehr frühzeitig ebnen. So wird man neue Kräfte für die Feuerwehr begeistern können und öffnet sich auch für sog. Quereinsteiger. Ab acht Jahren kann man Mitglied in der Jugendwehr werden, in der Kinderabteilung bereits mit sechs Jahren. Dabei gilt es in der Kinderfeuerwehr, soziale Kompetenzen wie Nächstenliebe, Gruppenbindung und Kommunikationsfähigkeit zu entwickeln. Das wird auf spielerische Art, den speziellen Altersbedürfnissen angepasst, geschehen. Schwerpunktmäßig will man Spiel- und Sportaktivitäten entfalten, Wanderungen anbieten oder gemeinsame Bastelnachmittage. Auch Tanz und Gesang stehen auf dem Programm, erst behutsam wird man die eigentliche Brandschutzerziehung angehen.

 

Unter den Gratulanten zur Gründung der ersten Kinderfeuerwehr im Regionalverband war auch Peter Bickelmann als Vertreter des Landesfeuerwehrverbandes. „Besonders stolz bin ich, dass die Gründung der Kinderfeuerwehr in meinem Heimatlöschbezirk stattfindet“, betonte Bickelmann und überreichte seitens des Landesfeuerwehrverbandes eine Spende.

 

Wie Tony Bender, Brandinspekteur für den Regionalverband betonte, handelt es sich um eine Vorbereitungsgruppe mit der man kindgerecht den Weg zu einem späteren Ehrenamt in der Feuerwehr bereite. Mit Stolz kann Friedrichsthal jetzt darauf hinweisen, die erste Kinderfeuerwehr im Regionalverband Saarbrücken zu besitzen. Weitere Feuerwehren ziehen hier demnächst nach, gewiss ein gutes Zeichen.

 

Nachdem der offizielle Teil abgewickelt war, konnten sich die vielen Gäste dem eigentlichen Fest widmen und es sich im Kreise der großen Feuerwehrfamilie bei leckeren Speisen und Getränken gut gehen lassen. Bis in die späten Abendstunden herrschte in und um die Feuerwache großer Auflauf, als dann bei Dunkelheit die Schwedenfeuer und die Flammenschale entzündet wurden, hatte auch der Wettergott Einsicht. Es war trocken und kühl, ein romantisches Wintervergnügen konnte wie versprochen seinen Lauf nehmen.

Löschbezirk Bildstock traf sich zur Jahreshauptversammlung

Am Samstag, 18. Januar 2014 fand ab 16 Uhr zunächst die Feuerwehrversammlung und dann die Hauptversammlung im Feuerwehrgerätehaus Bildstock statt.

 

Bürgermeister Schultheis anerkannte in seiner Begrüßung die unschätzbaren Dienste der Freiwilligen Feuerwehr im Sicherheitskonzept der Stadt Friedrichsthal. Das uneigennützige Engagement der vielen Männer und Frauen verdiene hohe Anerkennung und rechtfertige auch die Unterstützung durch Stadtverwaltung und Stadtrat. Auch Wehrführer Hans-Jürgen Wilhelm dankte den Kameraden vom Löschbezirk Bildstock für ihre vorbildliche Arbeit.

 

Auf der Tagesordnung standen unter anderem die Verlesung sowie die Genehmigung der Niederschrift zur letztjährigen Versammlung. Löschbezirksführer Frank Marx legte über das Dienstjahr 2013 einen umfassenden Bericht ab und lieferte auch einen Ausblick auf das angebrochene Jahr liefern.

 

Es folgten Berichte des Kassenführers über die Kassen des Löschbezirkes, dem folgten die Berichte der Kassenprüfer sowie die Entlastung des Kassenführers.

 

In der Hauptversammlung bildete die Wahl des Löschbezirksführers und seines Stellvertreters den Schwerpunkt. Mit eindrucksvoller Mehrheit wurden Frank Marx als Löschbezirksführer und Erwin Lauermann als stellvertretender Löschbezirksführer in ihren Ämtern bestätigt.

 

Bürgermeister Schultheis, zugleich Chef der Wehr, gehörte zu den ersten Gratulanten der wiedergewählten Löschbezirksführung. Zum Kassenführer wurde Michael Marx gewählt, als Kassenprüfer wirken Benjamin Wagner und Stephan Müller, die Schriftführung liegt in den Händen von Martin Eickhoff.

 

 

Tadelloser Ablauf der

Jahreshauptübung 2013


Zu den festen Terminen im Kalender einer Feuerwehr gehört die Jahreshauptübung.

Die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Friedrichsthal stellte ihren Leistungsstand mit einer von zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern aufmerksam beobachteten Übung an der Hofschule in Bildstock unter Beweis. Sowohl die Aktiven als auch die Angehörigen der Jugendwehr legten eine tadellose Übung ab.

Nach dem Antreten auf dem Bildstocker Markt zeigten die Jungen und Mädchen der insgesamt stattlichen Jugendabteilung was sie bereits gelernt haben.

Viele stolze Eltern und Großeltern beobachteten aufmerksam, was die Jugendwehr am Schulhaus Hofschule vorführte.

Ganz stolz auf diese junge Mannschaft sind Wehrführer Hans-Jürgen Wilhelm und mit ihm als Chef der Wehr Bürgermeister Rolf Schultheis.

 

Aus dem Kreis der Jugendwehr rekrutiert sich regelmäßig der Nachwuchs der Aktiven Wehr. Um diesen Trend zu unterstützen, beabsichtigt man die Gründung einer „Bambini“-Gruppe anzugehen, die für die Sechs- bis Achtjährigen interessant sein dürfte.

 

Auch die Übung der Aktiven Wehr fand bei der Hofschule statt, die Lage des Schulgebäudes machte den Einsatz nicht leicht.

Die Drehleiter musste rückwärts an das Gebäude herangefahren werden und in einer Nebenstraße musste das Deutsche Rote Kreuz seinen Verbandsplatz anlegen, um die Zufahrt freizuhalten – trotz aller Widrigkeiten verlief die Übung tadellos.

Die Friedrichsthaler Wehr präsentierte sich wieder einmal als eine leistungsfähige und einsatzbereite Einheit – und erwies sich damit als ein unschätzbar wertvoller Faktor im städtischen Sicherheitskonzept.

 

Immer wieder zeigt sich das außerordentliche Engagement der Feuerwehr in Friedrichsthal. Die Bürgerinnen und Bürger können sich auf die Wehr und die Einsatzfähigkeit an den beiden Standorten verlassen. Bürgermeister Schultheis sieht im Erhalt der beiden Standorte einen wichtigen Beitrag für den Brandschutz in der Stadt. Dies stehe, so Schultheis in engem Zusammenhang mit einer zeitgemäßen technischen Ausstattung, funktionsgerechten Immobilien sowie einem vorbildlichen Ausbildungsstand.

 

Der Übung schloss sich in der Feuerwache Grubenstraße die Übungsbesprechung an, infolge derer auch die Beförderungen und Ernennungen abgewickelt werden konnten.

So wurden Laura Gorius und Vanessa Müller zu Feuerwehr-Anwärtern berufen.

Die bisherigen Anwärter Emely Anschütz, Martin Nicolay und Dominik Nuss wurden zu Feuerwehrmann bzw. –frau ernannt. 

Silke Nuss und Benjamin Wagner wurden zu Oberfeuerwehrmann/-frau befördert.  Thorsten Bickelmann, Stefan Eickhoff, Sven Leiser, Dirk Müller und Cory Singh sind an dem Mittag zu Löschmeistern ernannt worden.

Neuer Hauptlöschmeister ist Benjamin Wölflinger.

Dirk Reppekus ist zum Brandmeister befördert worden. 


In Anerkennung des 25-jährigen aktiven Dienstes erhielten Uwe Deutsch und Frank Gau durch das Innenministerium das Feuerwehrehrenzeichen der Stufe 1 aus den Händen von Christian Ziegler, dem stellvertretenden Brandinspekteur.

Für ihren 40-jährigen aktiven Dienst wurden die Oberbrandmeister Günter Kolling und Peter Bickelmann durch Thomas Quint, den Vertreter des Feuerwehrverbandes im Regionalverband Saarbrücken, ausgezeichnet.

 

 

 

Feuerwehr Friedrichsthal beging Tage der Offenen Tür

 

Aerotechnik Siegwart und Stadtwerke Friedrichsthal

von Feuerwehrverband als „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet

 

 

Schwungvoll umrahmt vom Spielmannszug der Sulzbacher Feuerwehr wurde offiziell das Fest bei der Friedrichsthaler Wehr samstags durch den diesjährigen Schirm-herrn, Herrn Wolfgang Meyer, Geschäftsführer der Firma Aerotechnik Siegwart und den Chef der Wehr, Herrn Bürgermeister Rolf Schultheis eröffnet.

 

Der Friedrichsthaler Löschbezirksführer, Günter Kolling, machte mit seiner Begrüßung den Anfang, dann stellte Bürgermeister Schultheis in seiner Grußadresse klar, dass es bei einem Tag der Offenen Tür für jedermann sichtbar werde, dass die Feuerwehr einen wichtigen und unschätzbaren Dienst für die Allgemeinheit leiste. Die Männer und Frauen bei der Wehr bringen über Jahre und Jahrzehnte viel Arbeitskraft ein, zeigen hohes organisatorisches Talent und sind im Notfall auch bereit, Gesundheit und Leben für andere einzusetzen.

 

Allein bei einem Fest wie den Tagen der Offenen Tür sind weit über 50 Leute aktiv im Einsatz und präsentieren  sich in ihrem vielfältigen Engagement. Schultheis sprach als Chef der Wehr – wie auch im Namen des Stadtrates – der Feuerwehr für die gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern gebrachten Leistungen Dank und Anerkennung aus. Schultheis wies auf die gegenwärtig durch die Medien gehenden Berichte um die desaströse Finanzlage vieler Städte und Gemeinden hin. Er bedauerte, dass es die kommunalen Haushalte nicht mehr erlauben, auch eine finanzielle Anerkennung zu gewähren. Umso mehr freute er sich, dass örtliche Unternehmen hier in die Bresche springen. Es werde immer wieder über das Ehrenamt gesprochen, viele Bürgerinnen und Bürger seien bereit, sich zu engagieren. Der Dienst in der Feuerwehr und anderen Einrichtungen des Rettungswesens sei davon jedoch zu unterscheiden. Hier gelte es, das Leben von Menschen zu bewahren und Hilfe in Notsituationen zu gewähren. Hier seien Helfer bereit, ihre eigene Gesundheit und ihr Leben zu opfern.

 

Unter diesem Aspekt gebiete es der Anstand, dass die Politik eine vernünftige finanzielle Ausstattung vorhalte, um den Aktiven eine akzeptable Unterstützung zu gewährleisten. Schultheis zeigte sich bereit, auch öffentlich darüber zu streiten: bei wohlklingenden Parolen anlässlich von Neujahrs-Empfängen und anderen Terminen dürfe man es nicht belassen.

 

Er erinnerte an die uneingeschränkte Hilfsbereitschaft von Rettungsdiensten bei den jüngsten Hochwasserereignissen und betonte, dass angedachte Regelungen wie die einer Europäischen Arbeitszeitverordnung das bewährte Hilfssystem ruinieren

würden, die Alternative professionalisierter Hilfsdienste sei finanziell nicht zu leisten. Schultheis erklärte sich bereit, gemeinsam mit allen Verbänden für die Beibehaltung des Ehrenamtssystems einzusetzen.

 

Mit Stolz verwies er auf die erfolgreiche Jugendarbeit in der Friedrichsthaler Feuerwehr. Hier in Friedrichsthal werde der Nachwuchs wirkungsvoll und erfolgreich gefördert, über die Arbeit werde der Saarländische Rundfunk in einer eigenen Sendung berichten.

 

Wolfgang Meyer, der Geschäftsführer der Firma Aerotechnik Siegwart stellte die rund 16.000 jährlich geleisteten ehrenamtlichen Arbeitsstunden anerkennend heraus. Pflichtbewusst und hochqualifiziert sei der Einsatz der Männer und Frauen der Friedrichsthaler Wehr. Für sein Unternehmen bedeute das Vorhandensein eines solchen Rettungsdienstes einen unschätzbaren Beitrag zur Standortsicherheit. Sein Unternehmen sei immer gerne bereit, hier auch die notwendige Unterstützung zu gewähren. Er wünschte, dass alle Wehrleute stets wohlbehalten von all ihren Einsätzen zurückkehren. 

 

Der Vorsitzende des Feuerwehrverbandes im Regionalverband Saarbrücken, Thomas Quint, dankte in seiner Rede allen Sponsoren der Feuerwehr, betonte aber zugleich, dass die öffentlichen Leistungen für eine Wehr nicht für die Feuerwehr an sich bestimmt seien, sondern dazu beitragen, dass eine funktionsfähige und einsatzbereite Einrichtung zum Schutze der Bevölkerung garantiert werde. Die Kommunen können ohne die Feuerwehr kaum existieren: Feuerwehr und Technisches Hilfswerk seien die einzigen Organisationen, die flächendeckend für die Sicherheit der Bevölkerung einstehen. Wer an diesen Einrichtungen spare, schade deren Einsatz- und Leistungsfähigkeit. Er warnte die Politik vor weiteren Einschnitten: „es ist 5 vor 12!“. Wer die Hilfseinrichtungen durch Einschnitte zerstöre, müsse sich bewusst sein, dass ein Neuaufbau derartiger uneigennütziger Institutionen kaum mehr geschultert werden könne.

Dankbar und voller Anerkennung hob Quint zwei Unternehmen hervor, die die Friedrichsthaler Feuerwehr in deren Einsatz immer wieder unterstützen und daher mit dem Prädikat „Partner der Feuerwehr“ ausgezeichnet wurden. Diese selten verliehene Auszeichnung ging an die Firma Aerotechnik Siegwart, vertreten durch deren Geschäftsführer Wolfgang Meyer, und an die Stadtwerke Friedrichsthal, vertreten durch Herrn Geschäftsführer Gerhard Bös.

Mit einem zünftigen Fassbieranstich wurde dann das Fest offiziell eröffnet. Wolfgang Meyer brauchte nur wenige Schläge und schon konnten die ersten Biere an die dankbar wartenden Gäste ausgeschenkt werden.

 

Diesem Auftakt schloss sich die obligatorische Schauübung der Feuerwehr unter Beteiligung mehrerer Nachbarwehren an der Helenenhalle an – die Bevölkerung beobachtete dieses Spektakel aufmerksam – und nutzte danach die gastrono-mischen Angebote im Umfeld der Feuerwache Grubenstraße.

 

Wie bei der Feuerwehr Friedrichsthal üblich, bot sich über die Tage ein vielfältiges Unterhaltungsprogramm, bereits am Freitagabend sorgten „Die Heuler“ für einen schwungvollen Auftakt,  der Samstagabend wurde von der Band „Spektrum“ gestaltet und Josef Koch mit dem Spielmanns- und Fanfarenzug des HVV umrahmte den Frühschoppen am Sonntagmorgen. Der heitere musikalische Ausklang lag in den Händen von Wolfgang Geiger.

 

Am frühen Sonntagnachmittag stand dann noch eine attraktive Schauübung der Jugendwehren an. Da waren naturgemäß wieder viele Zuschauer gekommen, um die kleinen Floriansjünger bei ihrem Einsatz zu beobachten und auch mit Applaus zu bedenken.

 

Bürgermeister Schultheis gratulierte der Herrn Meyer von Aerotechnik Siegwart (Mitte) und Herrn Bös von den Stadtwerken Friedrichsthal (links) anlässlich der Auszeichnung als „Partner der Feuerwehr“,  zweiter von rechts: Thomas Quint (Kreisvorsitzender Landesfeuerwehrverband), ganz rechts: Günter Kolling, Löschbezirksführer

 

Wolfgang Meyer hatte als Schirmherr die Aufgabe, das erste Fass

anzuschlagen, jeder Schlag saß und ein schönes Fest konnte beginnen.

Gustav Baatz erhielt das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes


Gustav Baatz, geb. 02. März 1927, gehörte von 1942 der Friedrichsthaler Wehr an und begleitete die verschiedensten Funktionen, in der Zeit von 1969 bis 1987 zeichnete er sich als engagierter, fachkundiger und beliebter Wehrführer aus. Auch auf Kreis- und Landes-ebene stellte er sich in den Dienst des ehrenamtlichen Brandschutzes und erwarb sich damit bleibende Verdienste.

Mit seinem Ausscheiden aus dem aktiven Dienst wurde Gustav Baatz in Anerkennung seiner hervorragenden Leistungen zum Ehrenwehrführer ernannt.

 

Mit fortschreitendem Alter schwanden seine körperlichen Kräfte, sodass er seit Ende vergangenen Jahres die Dienste des Seniorenheimes „Gevita“ in Anspruch nimmt. Umso mehr freute sich Gustav Baatz, als ihm eine Delegation der Friedrichsthaler Wehr in Begleitung von Bürgermeister Rolf Schultheis ihm für die nunmehr über 70 Jahre währende Zugehörigkeit zur Feuerwehr das Ehrenzeichen des Landesfeuerwehrverbandes überbrachte.



 

 

Friedrichsthal, 1. Oktober 2012

 

 

Uneingeschränktes Lob bei Jahreshauptübung 2012

 

Die Friedrichsthaler Wehr konnte auch in diesem Jahr wieder bei strahlendem Sonnenschein die Jahreshauptübung absolvieren. Bereits frühzeitig hatten sich zahlreiche interessierte Bür-gerinnen und Bürger unter ihnen zahlreiche Ratsmitglieder im Bereich des Friedrichsthaler Marktplatzes eingefunden, um den Verlauf dieser anspruchsvollen Übung zu beobachten. Mit der großen Teilnahme seitens der Bevölkerung kommt auch die hohe Wertschätzung der Öffentlichkeit gegenüber der Feuerwehr zum Ausdruck. Die Wehr zeigt, dass sie ihr Hand-werk beherrscht und dass dank eines aufopferungsvollen Einsatzes übers Jahr jeder Griff sitzt.

 

Das Antreten erfolgte auf dem Rasen des Multifunktionsfeldes, Wehrführer Wilhelm meldete gegenüber dem Chef der Wehr, Bürgermeister Rolf Schultheis und dem stellvertretenden Brandinspekteur Toni Bender, seines Zeichens Wehrführer der Landeshauptstadt Saarbrücken, dass die Wehr gemeinsam mit den übungsteilnehmenden Helferinnen und Helfern des DRK Friedrichsthal zur Jahreshauptübung bereitstand.

 

Nun folgte die Löschübung der Jugendwehr an dem parkseitigen doppelgeschossigen Anbau des Geschäftshauses Saarbrücker Straße 77. Die eifrigen Angehörigen der Jugendwehr zeigten großes Engagement und hohes Pflichtbewusstsein.

 

Dann war aber die Zeit zur eigentlichen Jahreshauptübung gekommen. Im Zentrum stand dieses Jahr das katholische Vereinshaus in der Hüttenstraße – ein derart großes Objekt mit beträchtlicher Dachfläche erfordert vollen Einsatz von Mann und Technik. Und wie nicht anders zu erwarten, lief dabei alles wie am Schnürchen. Toni Bender, beobachtete den Verlauf aufmerksam, er hatte die Vertretung von Regionalverbandsbrandinspekteur Reiner Schwarz inne und so oblag ihm auch die anschließende Übungsbesprechung im Gerätehaus Grubenstraße. Auch zahlreiche Vertreter von Feuerwehren aus der näheren und weiteren Umgebung waren nach Friedrichsthal gekommen, um sich über den Ausbildungs- und Leistungsstand der hiesigen Wehr zu unterrichten.

 

Wehrführer Hans-Jürgen Wilhelm konnte nach der Übung im Schulungsraum der Wehr zahlreiche Gäste begrüßen, neben Landesbrandinspekteur Bernd Becker auch Brandinspekteur Reiner Schwarz, dessen Vertreter Toni Bender und das Vorstandsmitglied des Landesfeuerwehrverbandes Peter Bickelmann. Aber auch die der Kreisbeauftragte des THW Bernd Hussong und die Angehörigen des DRK Friedrichsthal nahmen an der Besprechung teil. Selbstredend nahm auch Bürgermeister Schultheis in seiner Eigenschaft als Chef der Wehr an der Besprechung teil.

 

Er ergriff sogleich auch die Gelegenheit, der Öffentlichkeit für die große Teilnahme an der Jahreshauptübung zu danken – damit werde auch die besondere Wertschätzung gegenüber der Feuerwehr zum Ausdruck gebracht. Der Dienst in der Wehr bedeute sehr viel Arbeit, Training und großen Zeitaufwand. Was die Wehr zeigte, bewies, dass man auch in der Improvisation das Geschäft beherrsche. Sein besonderer Dank galt jenen, die sich hinter die Wehrführung stellten, er sprach davon stolz zu sein – nicht als Bürgermeister oder Chef der Wehr, sondern als Bürger der wisse, dass er bei einem Schicksalsschlag auf die Hilfe einer verlässlichen Wehr vertrauen könne. Damit diese Einsatzfähigkeit garantiert sei, müsse auch die technische Ausstattung stimmen. Die Verwaltung und der größte Teil des Rates stünden hinter dieser Einsicht und für deren Unterstützung gelte es auch Dank zu sagen.

 

Er berichtete von einem in der Saarbrücker Zeitung abgedruckten Leserbrief, ein Saarbrücker Bürger hielt darin fest; „Die Feuerwehr gibt ständig ihr Bestes...“ Leider wird das nicht von allen Zeitgenossen so positiv gesehen, viele gehen an die Öffentlichkeit ohne zu wissen, von was sie reden. Dabei sollte jedem klar sein, dass ein professioneller und umsichtiger Einsatz im Ehrenamt mit dem Risiko für Leib und Leben verknüpft ist. Man solle dankbar sein, dass es Menschen gibt, die für derartige Einsätze bereit sind. Das gelte für DRK und THW, besonders aber für die Feuerwehr.

 

Toni Bender dankte für die klaren und richtungsweisenden Worte des Bürgermeisters. Es gehe insbesondere um die Wertschätzung, die ein Ehrenamt wie jenes in der Feuerwehr verdiente. Die Feuerwehr sei grundsätzlich eine kommunale Pflichtaufgabe, es gehöre auch dazu, für die technische Ausrüstung zu sorgen. Aus seiner Sicht ist die Jahreshauptübung gut abgelaufen, beeindruckend konnte man auf unerwartete Situationen dank hoher Improvisationsgabe eingehen. Ausbildungsstand und Training befriedigten den fachkundigen Beobachter in hohem Maße, das große Löschobjekt wurde umfassend „bearbeitet“, schnell und sicher war die Wasserversorgung gewährleistet, der Einsatz unter Atemschutz beim Innenangriff erfolgte professionell und die im Innenbereich befindlichen „Verletzten“ konnten gefunden und gesichert werden. Mit Anerkennung wurde aufgenommen, dass die Friedrichsthaler Wehr ihr Leistungsspektrum voll unter Beweis gestellt habe.

 

Landesbrandinspekteur Bernd Becker überbrachte die Grüße von Innenministerin Monika Bachmann und betonte, dass eine derartige Übung die Ist-Leistung einer Wehr in der Öffentlichkeit präsentiere, positiv wertete er auch die Zusammenarbeit mit anderen Hilfsdiensten zum Schutze der Bevölkerung. Er wies darauf hin, dass sich im Laufe der Jahre die Einsätze kontinuierlich gesteigert haben, bisweilen erreiche man bereits die Grenze der Belastbarkeit – aber dank der professionellen Arbeit könne man immer noch einen Beitrag zur Gesamtschadensminimierung leisten. Dies sei nur aufgrund der hervorragenden Ausbildungstätigkeit möglich – eine besondere Aufgabe sieht er in der Ausbildung und Gewinnung des Nachwuchses. Er schloss mit dem Wunsch, dass alle Feuerwehrleute stets gesund von ihren gefahrvollen Einsätzen zurückkehren.

 

Nunmehr schlossen sich die Beförderungen und Ehrungen an:

 

In die aktive Wehr wurden Emily Anschütz, Ruven Krumm, Dominik Nuss und Christian Weyrich übernommen. Zu Feuerwehrmann (bzw. –frau) wurden Joachim Walter Kretz, Nicole Molter, Mark Radlicki und Mark Wambach befördert. Zu Oberfeuerwehrmännern sind Steven Detzler, Philipp Gehm, Stephan Müller und Mario Haupenthal ernannt worden. Tanja Altmeier und Martin Rolf Eickhoff wurden zu Löschmeisterin resp. Löschmeister befördert. Mark Bergmann wurde zum Oberlöschmeister berufen. Martina Altmeier wurde zur Brandmeisterin befördert, Markus Schmidt zum Brandmeister.

 

Mark Bergmann wurde vom Bürgermeister für seine 20jährige aktive Zugehörigkeit zur Wehr ausgezeichnet. Gerhard Eickhoff erhielt aus den Händen von Peter Bickelmann vom Landesfeuerwehrverband und Ralph Haag vom Feuerwehrverband für den Regionalverband Saarbrücken eine Urkunde und Anstecknadel für 60jährige Mitgliedschaft.

Auch Gustav Baatz (70 Jahre Zugehörigkeit) und Friedrich Hess (60 Jahre) werden mit Urkunden und Anstecknadeln ausgezeichnet.

 

In seinem Schlusswort dankte Wehrführer Wilhelm allen Teilnehmern für die aktive und verlässliche Zusammenarbeit. Nur in der Gemeinschaft sei man stark und könne den Anforderungen der Zeit entsprechen.

 

Bei dem sich anschließenden kleinen Imbiss und Umtrunk bestand in inoffizieller Runde noch die Gelegenheit, die Übung Revue passieren zu lassen und auch auf die aktuelle Lage der Wehr näher einzugehen.



Festliche Einsegnung des neuen Tanklöschfahrzeuges

Mit dem neuen TLF 20/40 zeigt sich stolz die Feuerwehr – mit diesem neuen Fahrzeug ist die Wehr bei ihrem Einsatz für die Sicherheit der Bevölkerung noch besser gerüstet
Pfarrer Thielen und Pfarrer Huwald bei der Segnung des neuen Feuerwehrfahrzeuges

 

Am Samstag, 16. Juni hatte der Löschbezirk Bildstock zum Tag der Offenen Tür geladen. Bereits um 11 Uhr herrschte reges Treiben in der zum Festraum ausgestatteten Wagenhalle, die kleinen Besucherinnen und Besucher tobten ausgelassen in der Sprungburg und auch die Möglichkeiten im zum Biergarten aufgerüsteten Vorplatz wurden in Anspruch genommen. Zur Mittagszeit standen die zahlreichen Gäste an, um sich mit Erbsensuppe zu versorgen. Die Kolleginnen und Kollegen des Löschbezirks Neuweiler hatten mehrere Kessel leckerer Suppe in ihrer Feldküche vorbereite

 

Schwungvoll stellte der Shanty-Chor der Marinekameradschaft „Prinz Eugen“ seine Talente unter Beweis. Im späteren Verlauf trat auch der beliebte Spielmanns- und Fanfarenzug des Heimat- und Verkehrsvereines unter Führung von Josef Koch auf und lieferte den richtigen Hintergrund für das zünftige Fest. Ab 19.30 Uhr gastierten Tom & Sue im Bildstocker Gerätehaus, dieses beliebte Duo verlieh dem Tag der Offenen Tür zusätzlichen Glanz.

 

Bürgermeister Schultheis nutzte die Gelegenheit, sich bei den Kameraden von der Wehr für die von ihnen geleistete ehrenamtliche Arbeit zu bedanken. Zugleich sprach er sich dafür aus, die Wehr mit jener technischen Ausrüstung zu versehen, die für die Erfüllung des gefährlichen und aufopferungsvollen Dienstes für die Bürgerinnen und Bürger erforderlich ist. Einen ersten Beitrag könne man mit dem neuen Tanklöschfahrzeug leisten.

 

Seiner Ansprache folgte die offizielle Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeuges „TLF 20/40“ und dessen gemeinsam durch Pfarrer Thorsten Huwald und Pastor Thomas Thielen vorgenommene Einsegnung. Beide fanden anerkennende Worte für den gefahrvollen Einsatz der Wehrleute und erbaten Gottes Schutz für von Bränden, Unfällen und Katastrophen bedrohte Mitmenschen, wie für jene Kameraden, die Leib und Leben riskieren, um andere zu retten und zu bergen

 

Im Rahmen seines Grußwortes warnte Detlef Köberling, der als Vertreter des Landesfeuerwehr-verbandes nach Bildstock gekommen war, vor den katastrophalen Folgen der geplanten EU-Arbeitszeitrichtlinie, der zufolge die ehrenamtliche Arbeit bei der Berechnung der Wochenarbeitszeit mit einbezogen würde. Die EU-Arbeitszeitrichtlinie sieht vor, die Wochenarbeitszeit in ganz Europa auf 48 Stunden zu begrenzen. Dabei unterscheidet die Arbeitszeitrichtlinie nicht klar zwischen Arbeitnehmer und Ehrenamtsinhaber. Die Rahmenrichtlinie 89/391/EWG spricht klar davon, dass Arbeitnehmer Beschäftigte eines Arbeitgebers sind, auch in “Kultur- und Freizeittätigkeiten”. Einem Arbeitnehmer mit einer 41 Stunden-Woche würden so nur noch 7 Stunden für seine ehrenamtliche Tätigkeit zur Verfügung stehen.

 

Würde die Richtlinie in Kraft treten, hätte dies unabsehbare Folgen für die Leistungsfähigkeit - unter anderem der Feuerwehren. Diese Richtlinie gelte es, mit vereinten Kräften zu vermeiden.

Presseberichte

70 Jugendliche pflegen Gedenkstätte "Gestapo-Lager Neue Bremm"

 

 

Mitglieder der Jugendfeuerwehr kehren auf der NS-Gedenkstätte Neue Bremm.

 

Mehr als 70 Freiwillige der THW-Jugend, der Jugendfeuerwehr Friedrichsthal und Völklingen, des Jugendzentren-Verbandes Juz-united sowie Einzelpersonen haben am vergangenen Samstag trotz Regen die Gedenkstätte "Gestapo-Lager Neue Bremm" gepflegt. In dieser ehemaligen NS-Folterstätte in Saarbrücken nahe der Grenze zu Frankreich wurden in den Jahren 1942 bis 1944 hunderte von Zwangsarbeitern und Gegnern des Nazi-Regimes ermordet. Bei dem vom Landesjugendring Saar jährlich organisierten Pflegeeinsatz wurde nun eine Barackenfläche mit Schotter aufgefüllt, damit im wahrsten Sinne des Wortes kein Gras darüber wächst und die Standorte der Lagergebäude besser erkennbar seien, wie der Jugendring mitteilte. Weitere Freiwillige reinigten den Löschteich, säuberten die Infotafeln und entfernten jede Menge Unkraut. Horst Bernard, Vorsitzender der Vereinigung der Verfolgten des Nazi-Regimes im Saarland berichtete den Jugendlichen von seinen Gesprächen mit Zeitzeugen, die im Lager gefangen waren. Die Erinnerung an die Nazi-Zeit solle sie bestärken, gegen jede Form von Unmenschlichkeit einzutreten.

Neues TLF für den LBZ Bildstock

Im Haushalt der Stadt Friedrichsthal für das Jahr 2011 war die Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges (TLF 20/40) für die Freiwillige Feuerwehr Friedrichsthal vorgesehen. Das Fahrzeug stellt eine Ersatzbeschaffung für ein Löschfahrzeug (LF 16), Baujahr 1982, dar. Es war zu befürchten, dass bei einer weiteren Nutzung des Fahrzeuges der Reparaturaufwand überproportional steigt und unwirtschaftliche Gesamtüberholungen erforderlich würden.

Zudem wurde die Anschaffung ausdrücklich im aktuellen Brandschutzbedarfs- und Entwicklungsplan für die Stadt Friedrichsthal empfohlen. Der Gutachter legte dabei nicht nur sein Augenmerk auf das Alter des Fahrzeuges, er wies auch auf die einschlägigen Vorschriften bezüglich der Bedarfs- und Entwicklungsplanung für den Brandschutz und die technische Hilfe sowie zur Regelausstattung der Feuerwehren mit Fahrzeugen hin.

Danach haben Kommunen mit einer Zuständigkeit für Autobahnen innerhalb von 8 Minuten das Eintreffen eines Löschgruppenfahrzeuges (LF 16/12) mit 1.200 Litern Wasser an Bord und innerhalb von 13 Minuten das Eintreffen eines Tanklöschfahr-zeuges (TLF 24/50) mit 5.000 Litern Wasser an Bord sicherzustellen.

Bislang wurde diese Forderung nicht erfüllt. Selbst wenn alle vier bislang vorhandenen Löschfahrzeuge der beiden Löschbezirke gleichzeitig zur Einsatzstelle fahren, wird die vom Gutachten geforderte Löschmittelmenge von 6.200 Litern Wasser und mindestens 500 Litern Schaum nicht erreicht.

Die Heranführung eines TLF 24/50 aus einer der nächstgelegenen Städte dauert mindestens 17 Minuten. Auch der geforderte Erreichungsgrad von 80 % kann im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit nicht eingehalten werden.

Der Stadtrat der Stadt Friedrichsthal ist den Ausführungen des Gutachters gefolgt und hat die Umsetzung des Brandschutzgutachtens beschlossen. Dementsprechend wurde das Verfahren zur Beschaffung eines neuen TLF 20/40 aufgenommen. Während der Vorbereitungen zum Ausschreibungsverfahren wurde bei bekannten Firmen ange-fragt, ob günstige Vorführmodelle zur Verfügung stünden.

Als einzige Firma hat IVECO Magirus aus Ulm ein Vorführfahrzeug im aktuellen Baupro-gramm zum Gesamtpreis von 254.123 Euro incl. MwSt. angeboten. Im Vergleich zur Beschaffung eines Neufahrzeuges könnten hier Einsparungen von bis zu 45.000 Euro erzielt werden.

Der Stadtrat hatte in seiner Sitzung am 04.05.2011 die Beschaffung des Vorführfahr-zeuges beschlossen. Die Kommunalaufsicht folgte der Argumentation und Begründung für die Beschaffung des Bürgermeisters in einem persönlich geführten Gespräch und erteilte daraufhin eine vorgezogene gesonderte Genehmigung im Rahmen des Haus-haltsrechtes.

Auch Regionalverbands-Brandinspekteur Schwarz sprach sich für diese Beschaffung aus und sorgte mit seinem Votum für eine Bezuschussung von 40 Prozent.

Durch diese abgestimmte Vorgehensweise verdeutlichten Verwaltung und Rat, dass es trotz Sparmaßnahmen im Rahmen der Haushaltskonsolidierung immer noch möglich ist, sinnvolle und wichtige Investitionen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Friedrichsthal zu tätigen.

Am Freitag, 2. Dezember war es dann endlich soweit. Das Fahrzeug konnte zu seinem zukünftigen Standort beim Löschbezirk Bildstock überführt werden. Auch Bürgermeis-ter Schultheis ließ sich dieses Ereignis nicht entgehen und begleitete die daran beteiligten Feuerwehrleute. Besonders feierlich wurde der Empfang an der Feuerwache in Bildstock im Fackelschein von den dort beheimateten Angehörigen der Marinekameradschaft „Prinz Eugen“ gestaltet.

Die Einsegnung des Fahrzeuges findet zu einem späteren Zeitpunkt statt.

C.Jung



Jahreshauptübung 2011

Bei herrlichem Sonnenschein versammelte sich die Friedrichsthaler Feuerwehr zu ihrer alljährlichen Jahreshauptübung auf dem Bildstocker Marktplatz. Im Anschluss an die Meldung an den Chef der Wehr, Bürgermeister Rolf Schultheis, und den Stellvertreter des Brandinspekteurs, René Comont, folgte die Löschübung der Jugendwehr an dem Neubau der Sparkasse. Mit besonderem Engagement und großem Pflichtbewusstsein lösten die 16 kleinen Feuerwehrleute die ihnen gestellten Aufgaben einwandfrei. Bei der anschließenden Besprechung fand Schultheis Worte großer Anerkennung für die Jugendwehr. Mit Elan und Begeisterung hätten sich die Mädchen und Jungen den Herausforderungen gestellt.

 

Dann war aber die Zeit zur eigentlichen Jahreshauptübung gekommen. Die Übungsannahme beschrieb, dass ausgelöst durch eine Explosion im Küchenbereich im Erdgeschoss der Hoferkopfschule es zu einem Brand gekommen sei. Dieser breitete sich über die bei der Explosion zerstörten Fenster der Küche auf den Klassensaal im 1. OG sowie auf den Dachbereich aus. Zum Zeitpunkt der Explosion befinden sich mehrere Schüler sowie Lehrpersonal im Gebäude. Aufgrund des eingehenden Notrufes bei der Notrufzentrale wird die Feuerwehr Friedrichsthal alarmiert. Nach der Alarm- und Ausrückordnung erfolgte zusätzlich die Alarmierung der Drehleiter der Stadt Sulzbach. Da mit einer erhöhten Anzahl Verletzter zu rechnen war, wird der Ortsverband des Roten Kreuzes Friedrichsthal alarmiert. Die Einsatzleitung entschied gleich zu Beginn zur Bildung von zwei Einsatzabschnitten. Diese wurden jeweils durch die Löschbezirksführung der beiden Löschbezirke Friedrichsthal und Bildstock geleitet.

 

Wie immer waren zahlreiche interessierte Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen auch Angehörige des Friedrichsthaler Stadtrates, an den Übungsort gekommen. Auch die Vertreter der mit unserer Wehr befreundeten Feuerwehr aus Behren lès Forbach verschafften sich einen Eindruck vom Leistungsstand der hiesigen Kameraden. Im Bereich der Hoferkopfschule bot sich für die Schaulustigen ein Spektakel und für die Angehörigen der Wehr vor dem geschilderten ernsten Hintergrund eine verantwortungsvoll zu absolvierende Übung.

 

Der frühere Wehrführer Herbert Wagner hatte es übernommen, für die interessierten Beobachter die einzelnen Übungsabschnitte über Lautsprecher zu erläutern.

 

Wie Wehrführer Hans-Jürgen Wilhelm betonte, lag das Hauptaugenmerk der Übung auf der Menschenrettung. Bei der Suche nach den Verletzten kam auch die Wärmebildkamera zum Einsatz.

Ganz genau wurde die Übung durch René Comont, den Vertreter von Regionalsverbands-Brandinspekteur Reiner Schwarz beobachtet. Ihm oblag später im Gerätehaus Grubenstraße die Übungsbesprechung. Wie man es von der Friedrichsthaler Wehr kennt, lief die Übung mustergültig ab – bei der Übungsbesprechung im Schulungsraum der Wehr fand Comont lobende Worte für die gezeigten Leistungen und für die beeindruckend sorgfältige und pflichtbewusste Abwicklung der gesamten Jahreshauptübung. Comont fand, dass die Wehr Material und Handwerk gut beherrsche und die Stadt Friedrichsthal auf ihre Feuerwehr stolz sein könne. Er dankte insbesondere jenen Feuerwehrkameraden, die an der Ausarbeitung der Übung beteiligt waren.

 

Namens der Stadt Friedrichsthal bemerkte der Chef der Wehr, Bürgermeister Rolf Schultheis, dass unsere Wehr bei dieser Übung wieder einmal ihr großes Können gezeigt habe. Die Feuerwehr genieße ausweislich der zahlreichen Besucherinnen und Besucher ein hohes Vertrauen in der Gesellschaft und verfüge auch bei den politisch Verantwortlichen über einen hohen Stellenwert. Bezüglich der immer wieder auftretenden Forderung nach einer eigenen Drehleiter – die leihweise von Sulzbach zur Verfügung gestellte Leiter „schwächelte“ während der Übung – wollte und konnte der von knappen Haushaltszahlen in seinen Möglichkeiten eingeschränkte Bürgermeister keine großen Hoffnungen auf eine zeitnahe Beschaffung machen. Die Beschaffung des neuwertigen Tanklöschfahrzeuges sei jedoch auf den Weg gebracht – noch in diesem Jahr werde der Feuerwehr dieses Fahrzeug zur Verfügung gestellt werden können.

 

 

Nunmehr schlossen sich Beförderungen und Ehrungen von Feuerwehrkameraden an.

 

Zu Oberfeuerwehrmann bzw. /-frau wurden die Feuerwehrmänner Timo Gräber, Olaf Schulze, Farid Sebia und Daniel Wilhelm sowie Feuerwehrfrau Nicole Seibert befördert. Oberfeuerwehrfrau Christiane Wagner wurde zur Hauptfeuerwehrfrau und Oberfeuerwehrmann David Gottschalk zum Löschmeister befördert. Die Löschmeister Michael Mailänder und Thomas Vogt wurden zu Oberlöschmeistern befördert. Die Oberlöschmeister Frank Gau und Karsten Haag erfuhren die Beförderung zu Hauptlöschmeistern. Nach langer aktiver Dienstzeit wurde Löschmeister Alfred Hau in die Alterswehr überführt.

 

Es folgten Ehrungen aufgrund langjähriger Zugehörigkeit zur Feuerwehr:

 

Für 20-jährige aktive Tätigkeit wurden Löschmeister David Gottschalk und Oberlöschmeister Christian Noll ausgezeichnet. Hauptlöschmeister Karsten Haag und Hauptlöschmeister Markus Schmidt erhielten das Feuerwehrehrenzeichen Stufe 1 für ihren 25-jährigen aktiven Dienst aus den Händen von René Comont, als dem Vertreter des Brandinspekteurs. Für die 50-jährige Zugehörigkeit zur Friedrichsthaler Feuerwehr wurde Oberlöschmeister Hans Mailänder eine Ehrung durch den Feuerwehrverband zuteil.

 

 

Einen Beitrag, dass dieser Tag bei allen Angehörigen der Feuerwehr Friedrichsthal in guter Erinnerung bleibt, leistete der SPD-Ortsverein Friedrichsthal, indem er zur Erfrischung der zahlreichen Aktiven ein 30-Liter-Fass Bier spendete.



Hoferkopfschule zu Besuch bei der Feuerwehr

 Spannende Unterrichtsstunde bei der Feuerwehr

Am Donnerstag, dem 17. September 2010 besuchte die Klasse 3. mit ihrer Lehrerin, Frau Hödelsberger-Fuchshumer zusammen mit einigen Eltern die Feuerwehr in Friedrichsthal.

Dort angekommen wurden die 14 Grundschüler durch Wehrführer Hans-Jürgen Wilhelm und dem Bildstocker Löschbezirksführer Frank Marx sowie dem stellvertretenden Löschbezirksführer von Friedrichsthal, Peter Bickelmann, mit den technischen Details der Feuerwehr bekannt gemacht. Die Räumlichkeiten der Feuerwache füllten sich mit fröhlichen Kinderstimmen während alles erkundet wurde. Dabei durften die Schüler in die blaue Uniform schlüpfen und sich wie richtige Feuerwehrmänner und –Frauen fühlen. Sogar der 30 Meter hohe Feuerwehrturm wurde besichtigt, wobei manch einer der kleinen Besucher seine Angst überwinden musste und über sich hinaus wuchs. Anschließend wurden alle Feuerwehrfahrzeuge bestiegen und begutachtet. Beim überraschenden Probelauf von Blaulicht und Horn schlug das Herz der Kinder vor Begeisterung schneller.

Jede Menge haben die Grundschüler der Klasse 3.1 der Hoferkopfschule an diesem Vormittag bei der Feuerwehr in Friedrichsthal gesehen und gelernt.

Doch das wichtigste von allem: Sie haben an diesem Tag ganz besondere Menschen kennen gelernt, Menschen die Tag und Nacht ihr Leben riskieren, um für die Sicherheit und das Wohlergehen ihrer Mitmenschen zu sorgen. Menschen, mit einem großen Herz für Kinder.

C. Jung



Dachstuhlbrand in Friedrichsthal

Wohnhausbrand in Friedrichsthal

Am 26.03.09, 09:30 Uhr wurde die Feuerwehr Friedrichsthal alarmiert, Grund hierzu war ein Wohnhausbrand in der Saarbrücker Str. 128
Bei diesem Gebäude handelt es sich um ein Doppelhaus, jeweils mit 2 Etagen und ausgebautem Dachgeschoss. Das Anwesen wird von einer Frau mit 2 Kindern (8+11 Jahre alt) bewohnt, zum Zeitpunkt des Brandausbruches befanden sich jedoch keine Personen im Haus.
Da sich die Brandstelle direkt in unmittelbarer Nähe des Feuerwehrgerätehauses Friedrichsthal befand, konnten die Wehrleute sehr schnell mit der Brandbekämpfung beginnen.
Zunächst trat sehr starker Qualm aus dem Dach, anschließend zündete das Feuer durch, der Dachstuhl brannte in voller Ausdehnung.
Dank der schnellen Brandbekämpfung blieb das Nachbargebäude von Brandschäden verschont.
Brandausbruch war das Kinderzimmer,   Brandursache war nach Auskunft der Kriminalpolizeiinspektion Saarbrücken ein technischer Defekt. Über die Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor
Das stark beschädigte Dachgebälk wurde von Kräften des THW Friedrichsthal gesichert.
Durch die Brandbekämpfungsmaßnahmen kam es zu erheblichen Verkehrsstörungen, Verkehrsableitungen wurden von den Beamten der Polizei Sulzbach durchgeführt.
Im Einsatz waren:
Feuerwehr Friedrichsthal 30 Wehrleute
THW Friedrichsthal 15 Helfer
Ortspolizeibehörde Friedrichsthal
Versorgungsbetriebe für Strom und Gas
Ende des Feuerwehreinsatzes war 16:30 Uhr
Das Wohnhaus ist derzeit nicht bewohnbar, die geschädigte Familie wurde bei Verwanden untergebracht. Unmittelbar nach bekannt werden des Brandereignisses zeigte sich eine sehr starke Hilfsbereitschaft der Bevölkerung, die der betroffenen Familie ihre Hilfe anboten.


H. Wagner