Gründung und Aufbaujahre

1870/71

Nach dem Deutsch-Französischen Krieg werden erstmals Forderungen nach der Gründung einer Feuerwehr in den zunehmend industrialisierten Ortsteilen Friedrichsthal und Bildstock laut. Die Gründung scheitert mehrfach, da Friedrichsthal seit 1866 verwaltungstechnisch der Gemeinde Sulzbach unterstellt ist.

1881/82

Bürgermeister Forster, der die mittlerweile selbstständige Gemeinde Friedrichsthal verwaltet, regt erneut die Gründung einer Feuerwehr an. Erster Oberbrandmeister wird der ortsansässige Schlossermeister Fritz Steuer. Zu Brandmeistern werden Johann Donien (Friedrichsthal) und Heinrich Dietrich (Bildstock) ernannt. 

Am 14. Juli 1882 genehmigt die zuständige Regierung in Trier die Gründung der Wehr. Zum Gründungszeitpunkt gehören dem Löschzug Friedrichsthal 53, dem Löschzug Bildstock 35 Wehrleute an.

Die Erstausrüstung besteht aus zweirädrigen Saug- und Druckspritzen, zwei großen Anstellleitern, 90 Löscheimern und 45m Schlauchmaterial.

1884

Anschaffung der ersten Uniformen durch die Gemeinde. Zuvor trugen die Wehrleute Armbinden, da die Uniformen auf eigene Kosten beschafft werden mussten, was nicht jedem möglich war. Bei einem Brand im Gaststättenanwesen Wentzel wird die neugegründete Feuerwehr erstmals gefordert.

1899

Im Zuge der Errichtung eines Wasserwerks im Spiesermühltal wird im Ortsgebiet ein Wasserleitungsnetz verlegt. Dabei wurden 142 Hydranten verbaut. Zuvor musste das Löschwasser aus Brandweihern entnommen werden. Die Alarmierung erfolgt zu dieser Zeit noch durch Glockengeläut und Hornsignale.

Erster Weltkrieg (1914-1918)

Während des Krieges wurde der Brandschutz durch eine Hilfswehr sichergestellt, da viele Wehrmänner Kriegsdienst leisteten. Die Mannschaft bestand aus der örtlichen Polizeitruppe und hilfsbereiten Bürgern der Gemeinde. 

 

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